Rundblick-Unna » Offene Tür in Ardeys neuer Mitte: „Leider kein Lebensmittelmarkt“ – UKBS expandiert weiter

Offene Tür in Ardeys neuer Mitte: „Leider kein Lebensmittelmarkt“ – UKBS expandiert weiter

Genau 2888 Wohnungen besitzt die UKBS und strebt weiteres Wachstum an. Das erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende des kommunalen Wohnungsunternehmens, Theodor Rieke, am Sonntag beim Tag der offenen Tür  in der „Neuen Mitte Ardey“ in Fröndenberg. Dort hatten die Mieter in diesen Wochen 26 barrierefreie neue Wohnungen  bezogen. Laut Rieke erhöht sich damit der UKBS-Wohnungsbestand in Fröndenberg auf 155.

Die Welt stehe an einem demografischen Wendepunkt, so Rieke am Sonntag in Ardey. Entsprechend orientierte sich die UKBS bei der neuen Mitte zukunftsgerecht am „Bielefelder Modell“ und sicherte zugleich die Nahversorgung: Das reicht vom Dorfcafe über einen gemeinsamen Treffpunkt, ärztliche und pflegerische Betreuung bis hin zur regelmäßigen Apotheken-Sprechstunde. „Leider ist es uns aber trotz erheblicher Bemühungen nicht gelungen, einen Lebensmittelmarkt für die Mitte zu gewinnen“, bedauerte Theo Rieke. Mit diesem Problem steht Ardey aber nicht allein da. Auch in Lünern z. B., Dorf im Osten von Unna, konnte sich ein Lebensmittelmarkt nicht dauerhaft halten.

1.187 Wohnungen in Unna

In Unna selbst verfügt die dort ansässige UKBS (an der die Stadt mit 14,66 Prozent beteiligt ist)  über 1.187 Wohnungen. Auch diese Zahl wird noch in diesem Jahr steigen: Zum 1. September werden die 24 neuen Wohnungen im Mehrgenerationen-Wohnkomplex an der Weberstraße ihre Bestimmung übergeben.

Die UKBS sieht es auch weiter als ihre soziale Verpflichtung an, ihren Einsatz auf den Wohnungsbau und die Entwicklung von Wohnquartieren zu konzentrieren – wie das in Ardey beispielhaft gelungen sei.

 

Kommentare (6)

  • Deliotschka

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    Tja, liebe Leute , schön das mal einer bemerkt, was in Ardey fehlt. Da habe ich schon lange von geredet. Schade das der kleine “ Tante Emma “ Laden nicht mehr angesagt ist. Darin will keiner mehr Geld investieren , heute muss ja alles gleich die fette Kohle abwerfen. Aber sowas wäre hier angebracht, schön mit eine Bank davor zum ausruhen, gemütlich , mit lokalen Produkten und alles für den täglichen Bedarf. Nur leider bringt ein liebes Wort und ein Lächeln eben kein Geld. Schade !

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Eine Antwort auf Facebook von SILKE KRÜGER:

      Silke Krüger dann machen Sie doch einen Laden auf, wenn sie soviel zu verschenken haben ohne das da die dicke Kohle bei raus kommt.:-) und invstieren in Freizeitbeschäftigung.

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  • Deliotschka

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    Ach ja, es geht ja nix über sarkastische Spassvögel. Sie können mir ja das Geld für das erste Jahr geben, dann für die Einrichtung , die Ware , die Versicherung , die Vorsteuer, den Steuerberater und Buchhalter, und nicht zu vergessen, die laufenden Kosten. Oh, hatte Frau das nicht bedacht ? Tja, da ich keine Millionen auf der Bank habe, wird das dann wohl nichts. Aber darum ging es ja auch nicht , sondern das ein süsser Tante Emma Laden fehlt , aber für Edeka , Rewe und Co der Standort , vermutlich nicht rentabel genug ist. Also , erst lesen, dann verstehen, dann kommentieren.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Antwort von SILKE KRÜGER via Facebook:

      Silke Krüger Ich habe solch einen Schwachsinn nicht geschrieben, das waren Sie. Nach ihren Sätzen sollen andere ihr Geld investieren ohne Gegenleistung, Umsatz. Die paar Einwohner in Ardey, von einer Tüte Milch die vergessen wurde beim Einkauf kann kein Geschäft existieren. Rewe ist 1,5km weiter, das sollte wohl reichen.

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  • Deliotschka

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    Scheuklappen absetzten : sie sind auch keine 65 bis 90 Jahre alt , können laufen und haben vermutlich ein Auto . Ich kenne viele alte Menschen in Ardey , ich habe da nämlich lange gearbeitet. Ausserdem weiss ich garnicht warum Sie sich so echauffieren, Sie sollen doch keinen Laden aufmachen, oder irgendwas verschenken, was ich auch nicht gesagt habe. Überraschung : auch ein kleiner Laden sollte seinen Besitzer schon ernähren. Also : erstmal schreibe ich keinen Schwachsinn, und verbitte mir auch ausdrücklich sowas zu behaupten, ich kritisiere lediglich das es kein Geschäft in Ardey gibt, und die Gründe dafür. Und Frau Krüger , keiner wird sie zwingen solch ein Geschäft jemals zu bereten, wenn eies eröffnen sollte, besuchen sie mal weiter den Rewe oder sonstiges. Und vor allem denken sie mal etwas weiter als an ihren persönlichen, anscheinend sehr minimalen ,Horizont ! Jeder wird mal alt .

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Antwort auf fb von SILKE KRÜGER:

      Silke Krüger
      Lesen Sie eigentlich auch ihre eigenen Sätze? Hab ich abwertend über Investoren geschrieben oder Sie? Gerade die die am lautesten schreien, machen ihren Großeinkauf im Discounter ist ja günstiger und gehen höchstens für einen vergessenen Artikel in den kleinen Laden und dann am besten noch Öffnungszeiten rund um die Uhr, hatte schon seine Gründe warum die Tante Emma Lädchen gestorben sind. Selbst REWe bietet einen Lieferdienst und diese Dienste werden immer mehr. Es hilft auch nichts wenn Konkurrenz da ist, auf Dauer würden dann beide Geschäfte nicht überleben.

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