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Ökologisch unterwegs: Stadtwerke prüfen das nächste E-Auto

Wie effizient ist ein Elektroantrieb für einen knapp zwei Tonnen schweren Allrad-SUV? Das testen die Stadtwerke Unna jetzt eine Woche lang im Werksverkehr. Ein Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid wird von Geschäftsführer Jürgen Schäpermeier und seinem Team im alltäglichen Dienstbetrieb geprüft.

Der Allrad-Mitsubishi ist die Ausnahme unter der Fülle der Hybrid-Fahrzeuge: An der Elektrotankstelle der Stadtwerke mit klimaneutralem Ökostrom aufgeladen, soll er 52 Kilometer rein elektrisch rollen, bevor der Benzinmotor als Lader und Antreiber mit einsteigt. Die beiden Elektromotoren mit jeweils 60 KW Leistung, dazu der Benziner mit 89 KW sollen den SUV bis zu 170 km/h schnell machen, bei einem Verbrauch von 13,4 Kilowattstunden auf 100 km.

„Das testen wir aus“, sagt Thomas Weigel, Produktentwickler des Unnaer Energieunternehmens. Und Schäpermeier ergänzt: „Wir wollen einen spürbaren Beitrag zur Entwicklung der emissionsfreien Mobilität leisten.“

Elektrofahrzeuge eignen sich hervorragend für Service- und Wartungsfahrten im Versorgungsgebiet, betont Martin Muesse, Leiter Energiewirtschaft der Stadtwerke. „Die Erfahrungen aus den praktischen Tests geben wir an unsere Partner weiter, die sie wiederum in die technische Weiterentwicklung der E-Fahrzeuge einbinden.“

Unnase Stadtwerke haben seit drei Jahren mehrere Elektrofahrzeuge im harten Werkseinsatz: Neben einem Kleinwagen und zwei Kombis wurden Fahrzeuge von Opel, VW, BMW und Renault getestet. E-Bikes und E-Roller sind kontinuierlich unterwegs, die E-Bikes können auch von Kunden kostenlos erprobt werden.

Im Bild: René Hanck vom Autohaus Krücken und Martin Muesse, Vertriebschef der Stadtwerke, vor dem Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander.

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