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Obere Priorität: „Flüchtlinge zu Arbeit aktivieren und qualifizieren“

Das ist er – der neue Chef der Arbeitsagentur Hamm, die auch für den Kreis Unna zuständig ist. Thomas Helm machte in dieser Woche seinen Antrittsbesuch im Kreishaus. Mit Landrat Michael Makiolla sprach Helm über die drei dringendsten Aufgaben: Langzeitarbeitslosigkeit verringern –  Jugendarbeitslosigkeit verringern – Flüchtlinge „zu Arbeit aktivieren und qualifizieren“. Auf 2400 Menschen wird die Zahl der Flüchtlinge in diesem Jahr kreisweit steigen, so die Prognose. Ein Teil dieser Menschen darf – und soll, so betont Makiolla – arbeiten.

Damit ist sich der Landrat mit Thomas Helm einig. Als neuer Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Hamm folgt Helm auf Harald Küst, der Ende Februar in den Ruhestand trat. Landrat Makiolla freut sich auf die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit und wünscht Helm für die neue Aufgabe alles Gute.

Wie wichtig gute Zusammenarbeit sei, zeige sich am gemeinsamen Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit. Erklärtes Ziel aller Arbeitsmarktakteure ist es, die Jugendarbeitslosigkeit in allen Städten und Gemeinden des Kreises bis 2020 zu halbieren. „Hier sind wir auf einem guten Weg“, unterstreicht Makiolla.

Kommentare (10)

  • Dominik Brauckmann via Facebook

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    Beinhaltet der Begriff „Flüchtling“ nicht eigentlich, das sobald der Konflikt in deren Land beendet ist man zurück geht und das Land wieder aufbaut?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Wki sagt dazu, Dominik Brauckmann: „Als Flüchtling, im Unterschied zum Migranten, gilt nach der Genfer Flüchtlingskonvention eine Person, die „aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will.“[1]

      Sofern seine Fluchtgründe im Zielstaat auf Grund nationaler oder supranationaler Regelungen als relevant erachtet werden (sog. asylerhebliche Fluchtgründe) und er die Gründe und ggf. Umstände seiner Flucht in einem entsprechenden Verfahren ausreichend darlegen kann, kann daraus ein Recht auf Schutz und Aufenthalt (Asylrecht im weiteren Sinne) entstehen.“

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    • Ferit Ertugrul via Facebook

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      Mach dir keine Sorgen, liebe Christina Felly! Wir bringen denen schon Deutsch bei. Nur weil es bei dir noch nicht funktioniert hat, müssen wir ja nicht bei jedem die Hoffnung fahren lassen.

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    • Michael Schwabe via Facebook

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      Na dann viel Vergügen dabei! Man wird es ihnen bestimmt herzlich vergelten !

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  • Helmut Brune

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    In Theorie mag sich das ja Gut anhören, Arbeitslosigkeit verringern. Erscheint mir ein fast unlösbares Problem. Was wird aber passieren, wenn die sogenannten „Flüchtlinge“ den Arbeitsmarkt bevölkern?? Arbeitgeber werden sie einstellen als „Billig- Kräfte“. Damit wird es für die Einheimischen noch schwieriger um einen Job zu bekommen. Ich finde es ein nobles Streben aber glaube nicht so an ein gutes Gelingen. Das ist aber nur meine persönliche Meinung und ich kann mich ja auch irren.

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    • Christina Felly via Facebook

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      Also ich kann niemand einstellen der nicht perfekt unsere Sprache kann hat wenig Sinn. was sollen die machen hier ??Fabrik öde ein Lager was..wo nicht gesprochen wird hatte die tage einen Ausländer am Telefon bei einer Telefongesellschaft mein Gott habe nur einen Teil verstanden war echt stinkig. Dir werden es schwer haben hier einen Job zu finden .

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  • Rolf Simon via Facebook

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    Wir weden noch die Quittung bekommen.

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  • Franz-Josef Bals via Facebook

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    8,50€ / Std zuhause ein Wochenlohn in Afrika.Da kommen dann sofort noch mehr nach .

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  • Heike Palm

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    Wenn die Menschen nicht arbeiten, wird rumgemoppert, dass sie auf unsere Kosten leben. Wenn sie arbeiten und Steuern und Sozialabgaben zahlen, ist es auch nicht recht. Was denn nun? Und was versteht man denn unter „sogenannten Flüchtlingen“ Helmut Brune? Ich wäre da für eine Definition dankbar. Außerdem heisst es nicht, dass jemand unqualifizierter Hilfarbeiter ist, nur weil er Flüchtling ist. Darunter gibt es viele Menschen die was gelernt haben und ausgesprochen motiviert sind, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Und so schwierig ist die deutsche Sprache nun auch wieder nicht. Wir haben im Krankenhaus viele ausländische Ärzte, die inzwischen hervorragend deutsch sprechen. Ohne diese würde unser Gesundheitssystem völlig zusammenbrechen. Und das sieht in anderen Bereichen ähnlich aus.

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  • Petter Uhlenbusch

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    Oberste Priorität sollte es sein den Menschen in ihren Herkunftsländern eine zukunftsträchtige Perspektive zu schaffen, denn es gibt nichts schöneres wie die eigene Heimat! Das weiss doch jeder.

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