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Nur zum Kopfschütteln: 6,50 Euro aus Kinderrucksack geklaut

Manche Aktionen sind wirklich nicht zu begreifen. „Wer um Himmels willen bestiehlt ein kleines Kind?“ Das fragt sich kopfschüttelnd ein junger Vater, der sich am sonnigen Samstag mit seinem Söhnchen auf dem Spielplatz im Fröndenberger Himmelmannpark vergnügte.

Auf dem Wikingerboot vergaßen Vater und Sohn bei ihrem Aufbruch den kleinen Scout-Rucksack des Dreijährigen. Der Vater berichtet, dass sich einige Jugendliche – ca. 16 Jahre alt – dort aufgehalten hätten.

„Wir bemerkten, dass der Rucksack fehlte, und kamen zurück – und es war tatsächlich der kleine Kinderrucksack durchsucht worden.“ Aus dem Geldbeutel fehlte das ganze Geld des kleinen Jungen, das er bisher in seinem Leben gesammelt hatte: ca.  6.50 Euro in Münzgeld. „Vielleicht sollten wir dankbar sein, dass nicht auch noch der Teddy geklaut wurde“, kommentiert der Vater diese Aktion sarkastisch.

Der Betrag, sagt er, sei natürlich lächerlich, „und wir hätten sicher besser aufpassen sollen. Aber wer um Himmels Willen bestiehlt denn ein kleines Kind?“ Der junge Vater malt sich diese Szene noch einmal plastisch aus: „Da macht jemand einen Kinderrucksack auf, sieht einen Teddy, eine Herzchendose mit Plätzchen und einen Brustbeutel. Er räumt alles aus. Auf dem Brustbeutel ist ein ausgeschnittenes Bild von einem kleinen Jungen mit seinem Vater. Den Beutel macht er auf. In ihm ist lauter Kleingeld, vielleicht 6.50 €. Das nimmt er mit und lässt alles liegen. Was für ein dämliches A…. muss man sein, um sowas durchzuziehen?“ Dazu, schließt der Fröndenberger, gehöre wohl etwas mehr als pure Langeweile.

Wer zufällig beobachtet hat, wie am Samstag auf dem Himmelmannnspielplatz ein Kinderrucksack durchsucht wurde: Hinweise sind gern gesehen.

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