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Eine singende, tanzende Innenstadt

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von links:
Wolfgang Rickert, Horst Bresan, Uwe Leise und Daniela Guidara. Foto: Sandra Schmidt

Die „schrillste Band der Reeperbahn“ wird am Freitagabend zum Stadtfestauftakt Unnas gute Stube aufmischen und sich mit ihrem schrägen Auftritt passend zur Schnapszahl 33 gesellen: Tatsächlich ist es bereits das 33. Stadtfest, das vom 6. bis 8. September wieder Tausende Besucher nach Unna ziehen wird und diesmal mit einem betont „schrillen“ Opener auf dem Alten Markt aufwartet. Die Band „Borney“ nennt sich zumindest selbst vom Schrillsten eine, und da dürfte für die nötige Start up-Unterhaltung in jedem Fall gesorgt sein.

Zusammen mit Wolfgang Rickert vom Ordnungsfachbereich stellten Horst Bresan und Daniela Guidara vom Team Stadtmarketing am Dienstagmittag das Konzept für Unnas großes Volksfest vor. Wieder wird sich das Fest zum Großteil durch den Umsatz der Gastronomiebetriebe finanzieren, erklärte Bresan und nannte als wichtigste Sponsoren Volksbank und Sparkasse, Getränke Krieger, Stadtwerke, VKU und Lindenbrauerei.

Die Mischung macht’s

Die bekannte Stadtfestformel „100 Stunden Programm auf acht Bühnen“ wusste Daniela Guidara noch zu ergänzen: „Eigentlich hat das Stadtfest neun Bühnen: die neunte – und zugleich mit Abstand größte! – ist die Innenstadt.“ Mit einem Publikum, das mitsingt, fröhlich mitklatscht, sich im Rhythmus der Musik euphorisch bewegt… „Wir sind stolz auf die vielen unterschiedlichen Musikangebote“, betonen Guidara und Bresan, „für jeden Geschmack und jede Altersgruppe ist bei diesen unterschiedlichen Stilrichtungen etwas dabei.“

Beispiel Samstagabend: Schlager bis zum Abwinken auf de Rathausplatz, an der Morgenstraße die Abiband Chess & Ladies, im Nicolai4tel ruhiger Blues… „.. der Knaller jedoch: Freitag – Alter Markt“, erhöht Bresan die Spannung auf den „schrillsten Act der Reeperbahn“, Borney.

Unspannend (zum Glück) bleibt der Bierpreis mit konstant 2,30 Euro,  Anregung sowie reichlich Kauf- und Naschverlockung verspricht das Schlendern entlang der 150 Stände, an denen sich auch Unnas Partnerstädte wieder mit Köstlichkeiten aus ihrer Heimatregion präsentieren. „Und einen Fußballstand haben wir auch dabei“, verkündet Marketingchef Horst Bresan als eingefleischter Fußballfan.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Das Sicherheitskonzept  „nach der Love-Parade“ ist erneut detailliert ausgefeilt worden: mit einem Organisationsbüro im Rathaus als Anlaufstelle und DRK-Standort und einer stationären Wache der Feuerwehr vor der Volksbank am Nordring. Um Verletzte, Kranke etc. durchs Getümmel schnell abtransportieren und versorgen zu können, werden n mehreren Stellen der Innenstadt „Kontaktpunkte“ für Rettungskräfte einrichtet.

Dort warten die Rettungsfahrzeuge. Fluchtwegschilder bringen die Ordnungskräfte in der gesamten Innenstadt an. „Ganz wichtig: Auf Rettungswage achten. Nicht zuparken!“, appelliert Ordnungsamtschef Wolfgang Rickert eindringlich, „es wird verstärkt abgeschleppt!“ Am besten reist man erst gar nicht erst mit dem Auto an (die VKU lässt noch bis drei Uhr früh Sonderbusse rollen) – wenn es denn aber der Pkw sein muss, dann direkt Tiefgarage oder Parkhaus ansteuern.

Alle Erlöse (wie auch der des Büchermarkts vom Lions-Club Via Regis am Samstag und Sonntag ab 9 Uhr in der Bürgerhalle) konmen wie in jedem Jahr sozialen Einrichtungen im Kreis Unna zu Gute. (sia/sm)

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