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Narrenschiff legt ab mit Tschechows "Onkel Wanja"

Theater Narrenschiff, Onkel Wanja
Die süße Melancholie des Herbstes passt trefflich zu Tschechows komischer Tragik (oder je nach Sichtweise tragischer Komik). Folgerichtig startet das Theater Narrenschiff mit Anton Tschechows „Onkel Wanja“ am Samstag, 13. September, in die tn-Saison 2014/15. Auch dieser „Tschechow“ wurde, wie schon die „Drei Schwestern“, „Der Kirschgarten“ und „Die Möwe“, von Narrenschiff-Kapitän André Decker inszeniert, womit „Onkel Wanja“ nun den Kreis von Anton Tschechows vier großen Bühnenwerken schließt.

Dieser Onkel Wanja verwaltet mit seiner Nichte Sonja aufopferungsvoll das Familiengut; was soll man sonst schon machen auf dem Land. Als Sonjas Vater (ein angesehener Professor) und seine neue junge Frau Elena zum Sommerurlaub aufs Gut kommen, gelten alle alten Regeln plötzlich nicht mehr: Statt Bienenfleiß und Pflichteifrigkeit legt sich auf einmal lähmende Trägheit wie Mehltau über alle; Liebenschaos bricht aus: Onkel Wanja verfällt Elenas Jugend, Sonja der messerscharfen Intelligenz von Astrow, dem Arzt ihres Vaters. Und dann fällt dem Professor plötzlich noch ein, dass er eigentlich das Gut verkaufen könnte…

André Decker spielt selbst wieder mit, zusammen mit Eva Bolle, Nils Jacobi, Christian Michalak, Christopher Reher, Johannes Schmidt, Edith Schneider und Sofia Velhinhio. Der Premiere am Samstag, 13. 9. (19.30 Uhr) folgen sechs weitere Aufführungstermine: So., 21. 9. (18 Uhr), Sa., 27. 9. (19.30 Uhr), So., 28. 9. (18 Uhr), So., 5 10. (18 Uhr), So., 19. 10. (18 Uhr) und letztmalig Fr., 24. 10. (19.30 Uhr). Karten: Telefon: 02303/770505, E-mail: mail@theater-narrenschiff.de, Homepage: www.theater-narrenschiff.de.

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