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Nächster Unfall eines jungen Fröndenbergers (22): Pkw-Überschlag am Thabrauck

Es ist in fünf Wochen bereits der fünfte junge Unfallverletzte aus Fröndenberg. Am heutigen Morgen, 7.45 Uhr, auf dem Thabrauck von Strickherdicke in Richtung Unna passierte es. Der Unfallfahrer, ein 22jähriger Fröndenberger, verlor aus noch unklarer Ursache kurzfristig die Kontrolle über seinen PKW und kam nach rechts in den Straßengraben ab. Sein Wagen überschlug sich noch einmal und blieb dann auf dem Dach liegen.

Zu seinem Glück kam der junge Mann mit nicht allzu schwerwiegenden Blessuren davon. Er konnte  selbstständig aus dem Unfallwagen klettern und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 8 000 Euro.

Thabrauck

Schmal, kurvig, unbefestigt: der Thabrauck zwischen Fröndenberg und Unna. Das Foto entstand mehrere Tage VOR dem Unfall, dieser steht daher mit der Ölspur im Graben in keinem Zusammenhang.

Kommentare (18)

  • Thomas R. MC-Germania via Facebook

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    Man sollte eine PS begrenzung für Jugendliche Fahr Anfänger einführen .

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  • Björn Merkord via Facebook

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    Der Thabrauck ist für manche eine regelrechte Rallyestrecke!
    Gute Besserung

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  • Maxim De via Facebook

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    Sofort wird er verurteilt – seine Fahrweise ist schuld. Das die Straße aber nahezu vollkommen zerstört ist interessiert keinen, sie ist sogar so heruntergekommen das der Fahrbahnbelag rausgebröckelt ist und die Straße dementsprechend verengt ist.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Es sollte keinerlei Vorverurteilungen geben, absolut, Maxim De. Der Thabrauk ist über weite Strecken ein Trümmerfeld.

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    • Björn Merkord via Facebook

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      Angepasste Fahrweise! Das meint eben nicht nur Sicht und Wettereinflüsse sondern auch den Zustand der Straße, zu berücksichtigen. Der Thabrauck genügt offenbar den gesetzlichen Anforderungen, sonst hat der Unfallfahrer einen Anspruch gegen den Straßenbaulastträger. Etwa wenn es Schlaglöcher oder Spurrillen tiefer als 4cm auf der Strecke hat.

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  • Melanie Müller-Oberleitner via Facebook

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    Beim Thabrauck ist der Straßenbelag in einem desolaten Zustand, das stimmt. Trotzdem scheint und ist es die Ralleystrecke überhaupt. Ich selber bin mehrmals täglich am Thabrauck weil mein Pferd dort wohnt. Es ist einem nahezu unmöglich die Straße mit dem Rad zu befahren, zu Fuß dort her zu gehen etc. weil in einem minimalen Abstand an einem vorbeigerast wird. Warum dort nicht von mir aus gerne täglich geblitzt wird verstehe ich nicht. Man muss sich nur mal für ein paar Minuten in die Hofeinfahrt stellen. Von 10 Fahrern verhalten sich mindestens 6-7 völlig daneben. Und da ballert alles her. Motorräder, Autos, LKW´s. Zu schnell, das in Kombi mit einem desolaten Fahrbahnbelag und noch dazu kein Bürgersteig. Eine wahre abenteuerliche Strecke für alle die sie nicht als PKW Fahrer täglich passiern.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Das mit dem Radfahren können wir aus eigener Anschauung leider bestätigen, Melanie Müller-Oberleitner.

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    • Melanie Müller-Oberleitner via Facebook

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      Als Fußgänger, Reiter und Kutschfahrer ist das auch super spannend. Bei jedem Auto zuckt man zusammen weil man nicht weiß ob man knapp überholt wird oder direkt umgepustet. Mit Rollstuhl und Kinderwagen auch Abenteuer pur. Sehr sehr traurig sowas.

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    • Kosmalski, Ronny

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      Super Idee, sofort an die Behörde weiterleiten, damit beim Kreis die Kasse klingelt und keiner mehr rast und sein Auto zu Schrott fährt.

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Wenn ich mir auf dem Foto den Straßenrand ansehe und mir vorstelle, daß man mit zwei Rädern vom Asphalt abkommt, dann genügen 50 Km/h völlig um die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren.

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  • Björn Merkord via Facebook

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    Als Radfahrer habe ich die Strecke in den letzten 1,5 Jahren regelmäßig unter die Räder genommen. Um nicht abgedrängt zu werden, empfiehlt es sich mittig zu fahren. Die Straße war aber schonmal in schlechterem Zustand als heute.
    Insgesamt kann ich den Eindruck von Melanie Müller-Oberleitner nur bestätigen, es wird viel zu schnell gefahren und riskant überholt. Ein Wunder, dass nicht viel mehr passiert.

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  • Wilhelm Dreber

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    Zunächst darf ich dem jungen Mann gute Besserung wünschen! – Allerdings gebe ich zu bedenken, dass dieser ausgebaute Wirtschaftsweg (Fachjargon) nur mit Tempo 50 km/h befahren werden darf – eine für diesen Weg schon sehr hohe Geschwindigkeit. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass dieses Tempolimit nur sehr selten eingehalten wird und die Kurven auch noch „geschnippelt“ werden.
    Weiterhin ist dieser Weg nur bis 3,5 t zugelassen – leider wird er auch von Bussen und LKW´s befahren – eine Kontrolle habe ich noch nicht gesehen! Hinzu kommt die Gefährdung durch wechselndes Rehwild morgens und abends in der Dämmerung und nachts durch querende Wildschweine.
    Wer also diese Strecke nimmt, muss sich durchaus der Gefahren bewusst sein und sich entsprechend anpassen!!!

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  • Burkhard

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    Seltsam, das gleiche Foto erscheint hier am 30.06.2015 unter dem Titel „Umweltsauerei am Thabrauck“. Wenn dieses Foto die Unfallfolgen des jungen Fröndenbergers darstellen soll, dann kann ich das noch nachvollziehen, denn eindeutig ist eine abgerissene Ölwanne zu erkennen und hat nichts mit dem mutwilligen Abkippen von Altöl zu tun. Bitte klarstellen!

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    • Silvia Rinke

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      Das Foto, das wir zum Unfall gestellt hatte, diente lediglich der Darstellung des Zustandes der Straße. Dass kein Zusammenhang mit dem Unfall besteht, können wir gern noch einmal hinzufügen. Vielen Dank für den Hinweis.

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