Rundblick-Unna » Nächster – bizarrer – Mordfall in Hörde: Mann (61) meldet dem Finanzamt: „In meiner Wohnung liegt eine tote Frau“

Nächster – bizarrer – Mordfall in Hörde: Mann (61) meldet dem Finanzamt: „In meiner Wohnung liegt eine tote Frau“

Nach dem Gewaltverbrechen an einem 43Jährigen an Weihnachten (wir berichteten) hat es im nördlichen Dortmunder Stadtteil Hörde einen weiteren Mord gegeben. Am heutigen Mittag wurde in einer Wohnung in Hörde eine tote Frau gefunden. Wie die Leiche entdeckt wurde, mutet bizarr an. Denn wie Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Dortmund gemeinsam berichten, hatte sich  ein 61-jähriger Dortmunder auf dem Finanzamt Dortmund-Hörde gemeldet – tatsächlich, beim Finanzamt, nicht etwa bei der nächsten Polizeiwache. Dort berichtete er den (vermutlich geschockten) Sachbearbeitern, dass in seiner Wohnung eine tote Frau liege.

Es war seine eigene Ehefrau, wie sich kurz danach herausstellte. Polizeibeamte entdeckten die 60Jährige leblos in der gemeinsamen Wohnung des Paares.

Die unmittelbar durchgeführte Obduktion ergab, dass die Getötete durch zwei Stichverletzungen ums Leben kam. Der 61jährige Ehemann wird morgen dem Haftrichter vorgeführt. Denn es liegt auf der Hand, dass gegen ihn dringender Tatverdacht vorliegt.

An Weihnachten erst war in Hörde ein 43Jähriger in seiner Wohnung umgebracht worden. Der Tat dringend verdächtig ist ein 18jähriger algerischer Asylbewerber aus Höxter. Zur Aufklärung dieses Kapitalverbrechens sucht die Polizei weiterhin Zeugen, die den Tatverdächtigen in der Mordnacht sahen. Dazu steht auch ein Bild von ihm online.

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