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Muslime, Homosexuelle: Katholische Schützenvereine wollen sich öffnen

Der Fall des muslimischen Schützenkönigs vor zwei Jahren in Werl-Sönnern sorgte bundesweit für Furore – am heutigen Sonntag wollen die katholischen Schützen in Deutschland eine liberalere Linie beschließen.

Gegenüber anderen Glaubensgemeinschaften, im Umgang mit Homosexuellen sowie mit Schützenbrüdern, die aus der Kirche ausgetreten oder geschieden sind. Diese konnten bisher nicht problemlos im Schützenverband bleiben. Das soll sich ändern, schlägt der Bund der Historischen Schützenbruderschaften (BDHS) bei der Vertreterversammlung heute in Leverkusen seinen Mitgliedern vor.

Der seinen Traditionen verhaftete Dachverband (der 1200 Bruderschaften mit rund 400.000 Mitgliedern in sich vereint) war schon zuvor in die Schusslinie geraten, weil ein homosexuelles Königspaar nicht zusammen auftreten durfte.
Neben Bayern gilt NRW als Hochburg des kaholischen Schützenwesens.

Wie Nachrichtendienste schreiben, hat der Verband erkannt, dass „die bisherigen Regeln teilweise an der Lebenswirklichkeit der Vereine vorbeigehen“.

Kommentare (6)

  • Titus

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    Dann gibts demnächst ne bunte Parade, wie beim Christopher Street Day oder Loveparade.
    Tauscht schon mal die grünen Röcke gegen bunte Jacken.

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  • Silke Krüger via Facebook

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    das ist gelinde gesagt lächerlich, da zeigen die Vereine auf, wie rückständig die sind. Jetzt wo ihnen die Felle weg schwimmen und immer weniger Menschen in die Vereine gehen, Nachwuchssorgen da sind, jetzt werden sie auf einmal freizügiger. Ein gemachtes Papier braucht dazu Jahrzehnte bis es in dem letzten Kopf angekommen ist. Werl ist da noch in sehr guter Erinnerung. Diese katholischen Vereine sind in meinen Augen einfach nur peinlich, bildeten sich immer schon ein sie sind etwas besseres.

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    UPDATE Montag: Der Bund der „Historischen Deutschen Schützenbruderschaften lässt Muslime fortan zum Königsschuss zu. Schwule, Geschiedene und Muslime dürfen jetzt offiziell Mitglied in den katholischen Bruderschaften werden – wenn die Ortsvereine zustimmen. ! Bei den neuen Regeln gehe es um „mehr Verantwortung für die Basis, ein klares Bekenntnis zu den christlichen Wurzeln und Traditionen, aber umfassende Bereitschaft zum Miteinander mit Hinzugekommenen anderer Kulturkreise“. Ein erster Verein – Düsseldorf Hamm – erklärte bereits, dass sie die neue Liberalität nicht mitmacht.

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