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MK: Postbotin mittags überfallen – Kinder beim Brandlegen erwischt

Opfer eines Raubüberfalls ist am Freitagmittag eine Postbotin in Lüdenscheid geworden. Die Frau hatte gerade im Haus Staberger Weg 25 a Post zugestellt, als plötzlich zwei Männer aus einer Hecke sprangen: Der kleinere hielt sie fest gepackt, der andere forderte ihre Geldbörse – sonst werde sie Prügel beziehen. Eingeschüchtert durch die Drohung händigte die Botin den Angreifern ihre Geldbörse aus, und die zwei flüchteten.

Die 44 jährige Postbotin blieb (zum Glück nur leicht) verletzt zurück.

Täterbeschreibung: Nr. 1 ca. 1,80 m, stabil,  dunkle Haare,  Schnäuzer, dunkle Jacke und Jeans, unverständlicher deutscher Dialek; Nr. 2 ca. 1,70 m und kräftig.

Am Samstag wurde am frühen Nachmittag in Unna-Königborn ein Paketzusteller überfallen und mit Reizgas verletzt.

Menden: Vandalismus mit Feuerlegen:

Der Zeuge schätzte den ältesten Jungen auf 15, den Jüngsten auf höchstens 10 Jahre. Zu dritt nahmen sie sich am Sonntagabend gegen 18:43 Uhr in Menden auf dem ehemaligen Volkshochschulgelände an der Fischkuhle einen Holzzaun vor, zertraten ihn. Und mit dem Holz entfachten sie anschließend in einem Mülleimer ein Feuer.

Durch den Lärm aufgescheucht, ging der Zeuge nachsehen – er sah die Flammen bereits aus dem Mülleimer lodern. Die drei Jungen rannten umgehend davon, während der Zeuge zunächst mal das Feuer löschte. So konnte es nicht erst aus dem Mülleimer übergreifen und größeren Schaden anrichten. Der Sachschaden am Zaun beträgt ca. 500 Euro.

Alles zusammen keinesfalls nur ein Dummejungenstreich, weshalb die Polizei jetzt Zeugen sucht. Die 3 waren zwischen 10 und 15 Jahren alt, hatten dunkle Haare und trugen schwarze Kleidung. Zwei der Täter trugen schwarze Baseball-Kappen. Ein weiterer hatte einen schwarzen Rucksack dabei.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Menden unter 02373/9099-0 entgegen.

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