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MK: Diebstahlserie in Klinik sowie Raubserie auf Spielhallen aufgeklärt

Im Märkischen Kreis sind kurz vor Weihnachten zwei Seriendelikte aufgeklärt worden: Raubüberfälle auf Spielhallen und eine Diebstahlserie im Klinikum Lüdenscheid, die offenbar ein Leiharbeiter verübte.

Der 19-jährige Lüdenscheider, der als Leiharbeitnehmer im Transportwesen der Märkischen Kliniken eingesetzt war, soll mindestens 12 Mal im Klinikum Lüdenscheid auf Diebeszug gegangen sein. Zwischen dem 9. 11. und dem 16. 12. habe er, so der momentane Sachstand, einen vierstelligen Betrag erbeutet. Bei den Diebstählen kamen meist Geldbörsen mit Bargeld, in zwei Fällen außerdem Schmucksücke bzw. ein Mobiltelefon abhanden.

Nach weitreichenden internen Recherchen im Klinikum und umfangreichen Ermittlungen durch Polizeibeamte wurde er am Mittwoch mit den Vorwürfen konfrontiert. Der 19-Jährige ist geständig. Wieso er stahl, sagte er nicht. Nach Vernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er auf freien Fuß gesetzt.

Ebenfalls aufgeklärt sind 4 bewaffnete Raubüberfälle auf Spielhallen, die Ende September/Anfang Oktober im MK und im Kreis Olpe passierten – in Halver, Drolshagen, Lüdenscheid und zuletzt in Altena. Während ein Täter jeweils die Spielhallenaufsicht mit einer Schusswaffe bedrohte, brachen seine Komplizen Kasse und Spielautomaten auf und nahmen das Geld an sich. Anschließend flüchteten sie unerkannt vom Tatort.

Nach umfangreichen Ermittlungen wurden 4 Verdächtige festgenommen: 3 Männer aus Lüdenscheid (19 / 22) und ein 21Jähriger aus Meinerzhagen.

Der Amtsrichter erließ in allen 4 Fällen Untersuchungshaftbefehle, von denen 2 gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurden. 2 Tatverdächtige sind geständig. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage zur Jugendkammer des Landgerichts Hagen erhoben.

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