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Mit Auto in U-Bahn-Tunnel verirrt: Fröndenberger soll 20 000 € zahlen

Autsch – das könnte im Nachhinein eine empfindlich teure Trunkenheits-Irrfahrt werden. Vor acht Wochen rollte ein betrunkener Fröndenberger an einem Samstagmorgen mit seinem Pkw versehentlich in einen Dortmunder U-Bahn-Tunnel (wir berichteten). Heute berichtet der WDR, welche Rechnung das Verkehrsunternehmen DSW21 dem Verkehrssünder präsentiert: 20.000 Euro soll er zahlen.

Die schwindelerregende Summe ist laut einer Sprecherin des Dortmunder Verkehrsunternehmens durch die aufwändige Bergung des Pkw aus dem Gleisbett und durch Einnahmeausfälle zustande gekommen. Ursprünglich war von ca. 3000 Euro die Rede. Doch es war offenbar ein immenser Aufwand, den Pkw aus den Gleisen herauszubekommen: Der 31jährige Pechvogel aus Fröndeberg war  800 Meter tief in den Tunnel gefahren.

Fünf Stunden lang mussten die DSW21 auf dieser zentralen Strecke den Stadtbahnverkehr komplett einstellen, was zusätzlich zu Einnahmeverlusten führte. Strafanzeige hat das Unternehmen zwar nicht gegen den Irrfahrer gestellt, möchte laut dem heutigen WDR-Bericht aber nicht auf den Kosten sitzen bleiben.

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