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Messerstecherei auf Fröndenberger Straße: Täterfahndung mit Foto

Auf der Fröndenberger Straße in Menden kam es gestern zu einer Messerstecherei. Wie der Rundblick bereits berichtete, stach ein 22-Jähriger – wie heute von der Polizei MK konkretisiert wird: ein Marokkaner – im Verlauf eines Streits auf seinen Kontrahenten ein.  Der 23-Jährige ist algerischer Abstammung. Er wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht und dort intensivmedizinisch betreut.

Die beiden Männer kannten sich aus einer Gemeinschaftsunterkunft, teilte die Polizei gestern in ihrer Erstmeldung kurz mit. Sonst gab es bis Sonntagnachmittag keine weiteren Informationen.

Der Täter war in Richtung „Molle“ geflohen. Die Fahndung war bisher erfolglos, obwohl die Polizei mit Suchhunden und Unterstützung aus der Luft suchte – noch gegen Mitternacht kreiste zwischen Menden und Fröndenberg der Suchhubschrauber.

Am frühen Sonntagnachmittag wurde ein Bild des gesuchten Nordafrikaners veröffentlicht.

Die Staatsanwaltschaft Arnsberg ermittelt wegen versuchter Tötung, eine Mordkommission aus Hagen wurde eingesetzt.

Wer Hinweise zum Aufenthalt des Mannes geben kann, melde sich bitte umgehend unter Notruf 110.

Der Tatverdächtige ist nach wie vor auf der Flucht. Hinweise bitte an die 110.

Der Tatverdächtige ist nach wie vor auf der Flucht. Hinweise bitte an die 110.

 

Kommentare (5)

  • Dagobert

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    Ein schutzsuchender, asylbegehrender, neuer Nachbar aus Marokko ? Mit Messer ? Damit hätte ich ja nun niemals gerechnet. Kommt so etwas wohl häufiger vor ?

    Und vor allen Dingen: Hätte es verhindert werden können ? Noch wichtiger : Möchte irgendjemand derartige Ereignisse in der Zukunft verhindern ?

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    • Langer

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      Nana du erwartest doch nicht dass sich die werten Herren mendener Möchtegern Politiker dazu äußern :-)

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    • Dagobert

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      Vor zwei Jahren gab es unzählige Schlauberger, die von einer „europäischen Lösung“ geschwärmt haben. Uns wurde erklärt, wie unglaublich befriedigend die ehrenamtliche Arbeit in Gemeinschaftsunterkünften ist. Früher hätten hier über 100 Kommentare gestanden. Wie sieht es heute aus, Susanne Herzog ? Die rechten Hetzer hatten ja nun leider Recht. Das BKA hat bestätigt, dass wir uns Messerstecher und Vergewaltiger ins Land geholt haben. Haben Sie immer noch die gleiche Meinung wie früher, Heike Palm ? Wie gehen wir weiter vor ? „Grenzen dicht“ klappt inzwischen nur noch eingeschränkt, inzwischen haben wir die Verbrecher im Land. Sind wenigstens Sie für ein „konsequent abschieben“, Andre Sander?

      Noch eine Vorhersage eines rechten Hetzers: Nach den Wahlen werden die Steuern erhöht werden, weil ganz überraschend die Kohle nicht mehr reicht. Sollen wir einen „Flüchtlings-Soli“ einführen oder die illegalen und nicht-asylberechtigten Migranten abschieben ? Ihr hattet doch vor zwei Jahren so viele gut Ideen. Ich würde mich wirklich über eine Antwort freuen !

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      • Wierumer

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        die können nicht antworten, denn sie sitzen alle im Wohnzimmer auf dem Dynamorad um Akkus zu laden damit 2030 genug Strom da ist um bei abgeschalteten AKW und Kohlekraftwerken genug Strom da ist um alle Elektromobile zumindest für eine Strecke von 7Km aufzuladen. Denn Strom , egal wieviel, kommt ja schließlich aus der Steckdose.

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  • Willy

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    Zeig dich doch bitte etwas offener der neuen, frischen und schönen Kultur gegenüber. Dies war ein bedauerlicher Einzelfall, wie er überall mal vorkommt, den darf man nicht überbewerten.

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