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Menschen mit „großem Herz“ für bitter arme brasilianische Kinder gesucht

 An „große Herzen“ appelliert die Unnaerin Inge Moenikes und spricht damit Menschen mit einem großen Herz für die Kleinsten an. Wessen Herz ist groß genug, um Kindern aus bitter armen Verhältnissen zu Ostern ein bisschen Freude und längerfristig eine Perspektive durch Schulbildung zu schenken?
Konkret geht es um Kinder in Brasilien, ein Land, das furchtbar unter anhaltender Dürre leidet. Und die Ärmsten der Armen dort sind die Kinder, weiß Inge Moenikes.
Noch in diesem Monat bricht die in der Brasilienhilfe ungemein rührige Unnaerin nach Leme auf. „Die Hungersnot hat unvorstellbare Ausmaße angenommen“, schildert Inge Moenikes in ihrem Bittbrief an die Bevölkerung. „1000 Landarbeiter können nicht arbeiten, denn die Klimakatastrophe richtet großen Schaden an. Es regnet nicht mehr, die Ernte vertrocknet auf den Feldern. Daher gibt es nichts zu ernten und die Landarbeiter bekommen keinen Lohn. Ein unvorstellbares Schicksal, was vor allen die Kinder betrifft.“
Daher ihr Anliegen:

„Ich würde so gerne Osterpakete verteilen. Die Kinder jubilieren, wenn ich komme. Sie sind fröhlich, denn wenn Frau Inge kommt, ist für eine Weile der Hunger nicht da.“

35 Euro kostet ein großer Plastiksack mit Bohnen, Reis, Öl und Milchpulver. „Die Mütter gehen sehr sorgsam damit um“, versichert Inge Moenikes. „Ich glaube, sie zählen jede Bohne, die verbraucht wird. Familien mit 5 Personen bekommen einen Sack, mit 10 Personen 2 Säcke. Damit kommen sie etwa 4 Wochen über die Runden.“

Noch ein zweites Problem beschäftigt „Frau Inge“ sehr: „Der Bau der Schule muss voran gehen. Die Kinder müssen von der Straße geholt werden. Sie müssen vorbereitet werden auf ein Leben, das Leistung und Wissen erfordert. Das Elend der Landarbeiter ist, dass sie Analphabeten sind. Sie haben ihre Würde verloren, weil sie nicht mehr in der Lage sind, ihre Familien zu ernähren. Dieses Schicksal müssen wir ihren Kindern ersparen.“

Wenn sie jetzt nach Leme fliegt, wird sie auch das Richtfest der Schule erleben. „Aber auch dort läuft alles nur über Spenden. Bitte helfen sie mir“, so Moenikes´ warmer, eindringlicher Appell.

Wer spenden möchte, möge bitte dazuschreiben, ob das Geld für Lebensmittel oder für die Schule gedacht ist. „Ich werde es schön säuberlich auseinander halten.
Bitte unterstützen sie meinen Mut, so einen Brief zu schreiben. Und damit an die Öffentlichkeit zu gehen, aber eine andere Chance habe ich nicht.“

Sie glauben ja nicht, wie viel Elend und Not, vor allem bei den Kindern, schon gelindert wurde, weil es hier in unserer Gegend so treue Spender gibt.

Ich umarme Sie alle herzlich!
Ihre
Inge Moenikes.“

Spendenkonto:
IBAN: DE 18 4416 0014 2102 4458 42
Volksbank Dortmund
Kontoinhaber: Inge Moenikes
Verwendungszweck. Brasilien-Leme (Schule oder Lebensmittel)

Auf Wunsch kann, bei vollständiger Angabe der Anschrift, eine Spendenquittung erstellt werden.
Bis 100€ erkennt das Finanzamt den Einzahlungsbeleg als Spendenquittung an.

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