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„Am meisten schätze ich die Freundlichkeit und Offenheit“

Peter Goerdeler. Foto: EK Unna

Peter Goerdeler. Foto: EK Unna


Peter Goerdeler verlässt das evangelische Krankenhaus Unna. Er wird neuer Vorstandsvorsitzender des Josephs-Hospitals in Warendorf.

Seit Juli 2008 wirkte er als Verwaltungsdirektor im EK. In seine Schaffenszeit fiel die Entwicklung des Gesundheits-Campus Unna. Besonders stolz ist Goerdeler auf die Verwirklichung des Bettenhauses Süd, welches im Januar 2015 bezogen wird und die Patientenversorgung im EK von der baulichen Situation her stark verbessert. „Ich blicke auf eine abwechslungsreiche, schöne und erfüllte Zeit in Unna zurück. Wir haben dort gemeinsam strukturell und personell viel bewegt. Das geht nur im Team und dafür bin ich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr dankbar“, so der Diplom-Kaufmann.

Das Bettenhaus Süd und das zweite Ärztehaus würden das Krankenhaus auch wirtschaftlich erheblich stärken. Ein weiterer wichtiger Meilenstein ist für ihn die Etablierung von systematischer Personalentwicklung. Das, so Goerdeler, sei in deutschen Krankenhäusern traditionell unterrepräsentiert.

Erste Eindrücke des neuen Verwaltungsdirektors Andreas Tyzak

Andreas Tyzak. Foto: EK Unna

Andreas Tyzak. Foto: EK Unna


„An meinen neuen Kolleginnen und Kollegen schätze ich bisher am meisten die Freundlichkeit und Offenheit, mit der ich in den ersten Tagen empfangen worden bin“, sagt Andreas Tyzak. Die einmonatige Einarbeitungszeit erlebt der 33-jährige Jurist an der Seite seines Vorgängers Peter Goerdeler. Die „Krankenhauswelt“ ist ihm keine unbekannte. Vor seinem Wechsel in das EK Unna war er drei Jahre als Referent Recht des Valeo-Verbundes (Verbund Evangelischer Krankenhäuser in Westfalen) in Gütersloh und seit Jahresbeginn zusätzlich als Geschäftsführer des Verbundes tätig. Im Anschluss an sein Studium der Rechtswissenschaften in Osnabrück und Budapest sowie dem Referendariat in Hagen absolvierte der Jurist berufsbegleitend einen Masterstudiengang Medizinrecht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

„Ich sehe meine Tätigkeit im Gesundheitswesen, mit all seinen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, als eine reizvolle und verantwortungsvolle Aufgabe. Durch meine langjährige Tätigkeit im Rettungsdienst habe ich selber praktische Erfahrungen im medizinischen Bereich sammeln können. Diese erleichtern in tatsächlicher Hinsicht oftmals das Verständnis für die Akteure im Gesundheitswesen. Besonders freue ich mich auf den Kontakt mit den unterschiedlichen Berufsgruppen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Beides habe ich schon in meiner Zeit bei Valeo auf der verbandlichen Ebene kennen- und schätzen gelernt“, so die Gedanken des neuen Verwaltungsdirektors.

In seiner Freizeit engagiert sich Andreas Tyzak derzeit ehrenamtlich in zwei Vereinen: dem Malteser Hilfsdienst und der Arbeitsgemeinschaft RettungsdienstRecht. Er reist gerne und entspannt beim Lesen eines guten Buches.

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