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Mehrgenerationen-Wohnen an Weberstraße – 40 neue Wohnungen für Königsborn: UKBS investiert bis 2019 insgesamt 26 Millionen Euro

21 Wohnungen für Mehrgenerationen-Wohnen an der Weberstraße plus sechs neue Häuser für Königsborn – mit ingesamt 40 Wohnungen. Das sind die herausragenden Projekte der Unnaer Kreis-, Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS), die bis 2019 insgesamt 26 Mio. Euro in Neu- und Umbauten investieren will.

Dazu gehört, dass Unnas größter Stadtteil weiter wachsen soll. An der Heinrichstraße  plant die UKBS sechs neue Häuser mit insgesamt 40 Wohnungen. Das kommunale Wohnungsunternehmen tritt gerade in Königsborn sehr rege als Vermieter und Bauherr auf: Zuletzt verschönerte es die barrierefreie Wohnanlage an der Dahlienstraße mit zwei Meter hohen Blumenskulpturen, die die Unnaer Künstlerin Ilona Hetmann (Kunstforderer) eigens dafür kreiert hatte (siehe unser Beitragsbild).

Nun also weitere sechs Neubauten an der Heinrichstraße: „Die Grundstücke sind bereits erworben, die Planungen dazu im vollen Gange“, konnte UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer am heutigen Morgen vermelden.

In der Unnaer Innenstadt, auf dem ehemaligen Sportplatz an der Weberstraße, ist Mehrgenerationen-Wohnen vorgesehen. 21 Wohneinheiten sind geplant plus Tiefgarage. Baustart soll noch diesen Sommer sein, also in wenigen Monaten, sichert Fischer zu. Er verwies auf enge Kontakte mit der „Interessengruppe Mehrgenerationenwohnen“: Bereits eine große Anzahl an Personen habe Interesse an diesem modernen Wohnprojekt „Jung lebt mit Alt“ bekundet.

Um 26 Mio. Euro in knapp vier Jahren zu investieren, muss ein Unternehmen auf wirtschaftlich gesunden Füßen stehen. Dies bekam die UKBS per  Testat der Wirtschaftsprüfer explizit bestätigt. Sie ist danach „gut aufgestellt“ und finanziell kerngesund.

Projekte in der „Pipeline“

In der „Pipeline“ des kommunalen Wohnungsunternehmens befinden sich zudem Projekte in Bergkamen,  Selm und Fröndenberg. In Bergkamen sollen gegenüber dem Busbahnhof und dem Rathaus Neubauten entstehen mit 18 Wohnungs- und acht Gewerbeeinheiten. Mit dem Baubeginn ist Ende 2015/Anfang 2016 zu rechnen. Zwölf Bungalows an der Eichendorffstraße in Bergkamen werden in diesem August bezugsfertig. In Selm wird die alte Schule für 13 Wohnungseinheiten umgebaut. Auf dem ehemaligen Schulhof ist ebenfalls Wohnungsbau geplant. Und schließlich ist in Fröndenberg gerade der Grundstein gelegt worden für 26 barrierefreie Wohnungen im Gemeindezentrum Ardey (wir berichteten).

Grundstein Ardey UKBS

Grundsteinlegung vorige Woche für die „neue Mitte Ardey“ in Fröndenberg: Aufsichtsratvorsitzender Theodor Rieke und UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer (vorn, v. li.) packten gemeinsam mit Fröndenbergers Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe symbolisch mit an.

Die UKBS hat im Übrigen durch den Ankauf von 14 Wohnungen an der Heinrichstraße in Unna seinen Wohnungsbestand auf 2.841 Einheiten erweitern können. Die Durchschnittsmiete in den UKBS-Wohnungen liegt bei 4,69 Euro für den Quadratmeter. Der wirtschaftliche Erfolg schlägt sich nach den Worten der Prüfer auch in den Zahlen nieder. So konnte die Bilanzsumme kontinuierlich bis auf rund 105 Millionen Euro gesteigert werden. Auch für das abgelaufene Geschäftsjahr soll wieder eine Dividende in Höhe von 624.000 Euro an die Gesellschafterkommunen ausgeschüttet werden.

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

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    Anfang des vorigen Jahrhunderts war das „Mehr Generationen- Wohnen“ ja Gang und Gebe. Ich bin selbst auch in so einem Haus aufgewachsen. Den Gedanken, daß das jetzt wieder aufgegriffen wird, mag ich schon irgendwie.

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  • russo

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    Wohne seit 54 jahren in der heinrichstrasse
    Jetzt werden diese Häuser dem Erdboden gleichgemacht……. grund….
    keine ahnung ! Viel ist uns hier nicht gesagt worden.
    Diese Häuser sind auf keinen fall abbruchreif ,ich habe in den ganzen jahren nie feuchtigkeit oder schimmel gehabt obwohl hier noch mit Öfen geheizt wird.
    Obwohl diese strasse keinen guten ruf hat möchte ich sagen das ich hier sehr gute erfahrungen mit meinen nachbarn gemacht habe……1.hilfsbereitschaft wird in dieser siedlung oder dem was davon übriggeblieben ist noch sehr groß geschrieben 2.stimmt der Zusammenhalt,als nachbarn verstehen sich hier alle sehr gut und ich glaube das die UKBS es nicht leicht haben wird so schnell etwas zu ändern, alle die hier noch wohnen ,leben hier schon ein leben lang oder fast,
    deshalb wird es ,glaube ich, sehr schwer werden etwas zu finden was dieser siedlung nur einigermaßen ähnelt.
    Auch wenn man uns sagt „sie werden etwas schöneres bekommen“
    Wir möchten gar nichts schöneres ,denn für uns ist es genau so wie es jetzt ist schön,und was noch wichtiger ist, es ist BEZAHLBAR.
    Klar hört man immer wieder „der staat hilft“ aber bis heute habe ich das nie in anspruch nehmen müssen und will ich auch in zukunft nicht!
    und der punkt ist ja , das die mieten die der staat ,bedürftigen zahlt so niedrig wie möglich sein sollten !!!!!!! Da kann ich leider nicht verstehen warum billiger wohnraum beseitigt wird obwohl keinerlei grund dafür besteht.
    Es sind zwar keine luxus wohnungen aber wer brauch das schon. Uns geht es hier gut!!!!! Und ich bin eine derjenigen die das hier alles nicht kampflos aufgeben wird ,aber sicher nicht die einzigste.!!!!!!!!!!

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