Rundblick-Unna » Mehrfach absichtlich gerammt: Verkehrsrowdy im Klein-Lkw auf der A45 unterwegs

Mehrfach absichtlich gerammt: Verkehrsrowdy im Klein-Lkw auf der A45 unterwegs

Er rammte mit voller Absicht mehrfach ein anderes Fahrzeug: Wie ein wahrhafter Verkehrsrowdy hat sich am Samstagnachmittag der Fahrer eines Kleintransporters auf der A 45 aufgeführt.

Der 27-jährige Hessener fuhr gegen 13.25 Uhr mit seinem Klein-Lkw auf der A 45 in Richtung Frankfurt. In einem Baustellenbereich zog er auf den linken Fahrstreifen. Dort fuhr auch ein 45-Jähriger aus Baden-Württemberg. Diesem näherte sich der Kleintransporterfahrer in schnellem Tempo von hinten und gab ihm direkt mal Lichthupe: „Weg hier, mach Platz, aus dem Weg!“ Da der Autofahrer dem stummen Befehl offenbar nicht schnell genug Folge leistete, zog der Transporterfahrer seinerseits auf die rechte Spur – um den Nebenmann dann, als er auf dessen Höhe angekommen war, mehrfach heftig nach links ziehend zu rammen. 

Der erschreckte und erboste Autofahrer gab dem Rowdy erregte Zeichen, auf dem Standstreifen anzuhalten. Der 27-Jährige zog außerhalb des Baustellenbereichs tatsächlich nach rechts auf die Standspur – jedoch nur, um dort unvermindert schnell weiterzufahren. Und als der 45-Jährige daraufhin mit seinem zuvor schon gerammten Auto auf die rechte Fahrspur neben den Transporter zog, scherte dieses abermals nach links aus und rammte den Pkw nochmal.

Dieses Mal ging das rowdiehafte Manöver jedoch schief. Der Zusammenprall katapultierte den Klein-Lkw nach links quer über alle Fahrstreifen, bis er auf der linken Fahrspur schleudernderweise  entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen kam.

Einer Schuld war sich der 27-Jährige in seiner ersten Aussage nicht bewusst: Er habe nichts gemacht, behauptete er. Dies sahen zahlreiche Zeugen jedoch anders. Fest steht, dass gegen ihn nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie versuchter Nötigung ermittelt wird. Zudem mussten die Beamten feststellen, dass der 27-Jährige den linken Fahrstreifen in diesem Baustellenbereich bei Siegen gar nicht hätte befahren dürfen: Denn die dort erlaubte Maximalfahrzeugbreite überschritt sein Wagen um fast einen halben Meter…

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Unglaublicher Wahnsinn. So Lange wie Möglich den Lappen wegnehmen.

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