Rundblick-Unna » Mehr Selbstbestimmung und Komfort in Pflegeheimen – Mehr Förderung häuslicher Pflege

Mehr Selbstbestimmung und Komfort in Pflegeheimen – Mehr Förderung häuslicher Pflege

Auch im Alter möchten die wenigsten plötzlich mit einem wildfremden Menschen auf einem Zimmer wohnen müssen. Deswegen motiviert das Land NRW die bestehenden Pflegeheime durch gezielte öffentliche Förderung zu Modernisierungen. Ziel sind bis zu 80 Prozent Einzelzimmer bis zum Sommer 2018. In neuen Heimen zählen sie bereits zum Standard.

Selbstbestimmt im vertrauten Wohnumfeld und in den eigenen vier Wänden leben – das soll generell auch pflegebedürftigen Menschen möglich sein. Wie das funktionieren kann,  darüber informierten sich jetzt 130 Pflege-Fachleute und Vertreter aus der Politik im Kreishaus.

Andreas Burkert, Dr. Dirk Kassen und Dirk Suchanek aus dem NRW-Ministerium erläuterten die wichtigsten Neuerungen bei der Pflege, Tenor: Angesichts der zunehmenden Anzahl pflegebedürftiger Menschen soll die Pflege durch Angehörige gefördert werden. Hohe Prioritiät hat deshalb eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf.

Der Kreis Unna selbst erarbeitet derzeit eine verbindliche Bedarfsplanung. Sie soll alternative Angebote wie Wohngemeinschaften oder Service-Wohnen weiterentwickeln und auch die Errichtung neuer Pflegeheime verhindern, wenn dafür der entsprechende Bedarf fehlt.

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