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Mehr als 50 illegale Schrottsammler – Der Kreis zieht Bilanz

Klüngelskerl-Musik darf jeder spielen – Schrott sammeln noch lange nicht.

Seit 2012 müssen Schrott- und Altkleidersammlungen beim Kreis angezeigt werden. Während die Zahl der Anmeldungen gleich blieb, sank die Zahl der erwischten illegalen Schrottsammler von 66 (2015) auf 54 im Jahr 2016.

„Um illegalen Sammlern auf die Spur zu kommen, sind wir auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen“, sagt Andreas Schneider vom Kreis Unna. Angemeldete Sammler erkennt man am „A-Schild“, das vorn und hinten am Sammelfahrzeug angebracht sein muss.

Die Wertstoffe sind sehr beehrt, denn mit gebrauchter Kleidung und Altmetall lässt sich ein Vermögen verdienen. Die Kreisverwaltung überprüft die Sammler genau: Neben dem Unternehmen selbst wird auch auf Art, Ausmaß und Dauer der Sammlung sowie die Verwertungswege geachtet.

Auch bei den Altkleidersammlern gibt es schwarze Schafe. Nicht wenige geben vor, für einen guten Zweck zu sammeln und sind doch nur gewerblich unterwegs. Bei der Entsorgung von Kleidung kann man auf Nummer sicher gehen, indem man die kreisweit rund 430 grünen Container mit dem Logo der GWA zur Entsorgung nutzt. Die GWA arbeitet mit den gemeinnützigen Organisationen im Kreis Unna zusammen: Die Erlöse fließen in wohltätige Projekte.

Nicht zuletzt ist natürlich auch die Entsorgung von Abfall oder Schrott in der freien Natur strafbar. Wer eine illegale Abfallentsorgung im Gebiet des Kreises Unna beobachtet, kann diese unter der Telefonnummer 02303 – 27-1172 melden.

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