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Mann blendet Lokführer mit Laserpointer

Wer kennt diesen Mann? Foto: Polizei

Wer kennt diesen Mann? Foto: Polizei

Es ist fast ein halbes Jahr her, dass dieser Mann am 2. April 2013 einen Lokführer am Bahnhof Unna-Königsborn mit einem Laserpointer geblendet hat und ihn verletzt hat. Nun hat die Polizei ein Fahndungsfoto herausgegeben und hofft auf Hilfe aus der Bevölkerung: Wer kennt diesen Mann.

Die Polizei beschreibt den Täter so:
– männlich
– circa 20-25 Jahre
– schwarze Jacke mit weißem Reißverschluss
– blaue Jeanshose
– schwarze Turnschuhe/ Sneakers

Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 entgegen

Das ist passiert

Die Tat liegt bereits ein halbes Jahr zurück: Am 1. April 2013 stand die S-bahn S4 am Bahnhof Königsborn. Gegen 20:40 Uhr wurde der 27-jährige Lokführer von einem Laserpointer aus der gegenüber wartenden S-Bahn 4 (Richtung Dortmund) getroffen. Der Täter entkam unerkannt.

Dem Opfer schmerzte das Auge so stark, dass er nicht mehr weiter arbeiten konnte. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

Die Bundespolizeiinspektion Dortmund weist darauf hin, dass die Zweckentfremdung von Laserpointern zu absichtlichen Blendung eine Gefahr darstellt. Es handelt sich um keinen „Dummen Jungen Streich“! Laser können in Einzelfällen die Netzhaut des Auges kurzfristig oder bleibend schädigen und die Sehfähigkeit beeinträchtigen. Das Strafmaß für den gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr (§ 315 StGB), im Zusammenhang mit der Nutzung eines Laserpointers, sieht im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.

Die Bundespolizeiinspektion Dortmund weist darauf hin, dass die Zweckentfremdung von Laserpointern zu absichtlichen Blendung eine Gefahr darstellt. Es handelt sich um keinen „Dummen Jungen Streich“! Laser können in Einzelfällen die Netzhaut des Auges kurzfristig oder bleibend schädigen und die Sehfähigkeit beeinträchtigen. Das Strafmaß für den gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr (§ 315 StGB), im Zusammenhang mit der Nutzung eines Laserpointers, sieht im Falle einer Verurteilung eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren vor.

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