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Lüdenscheid: Familienvater verjagt Retter mit Schusswaffe – Von Spezialkommando überwältigt

Spezialeinsatzkräfte der Polizei überwältigten gestern Abend in Lüdenscheid einen 45 jährigen Familienvater, nachdem er zuvor mit einer Schusswaffe auf Rettungskräfte der Feuerwehr losgegangen war. Während des Einsatzes schliefen die beiden Kleinkinder in der Wohnung. Ihnen und der Ehefrau des Aggressors geschah nichts.

Zu der Bedrohungslage kam es gegen 23:00 Uhr im Bereich Steinbrink. Dort hatte eine 33 jährige Frau einen medizinischen Notfall gemeldet. Als die Rettungskräfte der Feuerwehr eintrafen, verjagte der 41 jährige Ehemann sie mit einer vorgehaltenen Schusswaffe.

Spezialeinsatzkräfte der Polizei konnten den Aggressor beim Verlassen der Wohnung gegen 01:45 Uhr überwältigen. Der Mann blieb dabei unverletzt, ebenso wie die Ehefrau und die in der Wohnung schlafenden 4- und 2 jährigen Kinder. Sie werden von der Polizei betreut.

Bei der sichergestellten Schusswaffe handelt es sich um eine Softairpistole, berichtet die Polizei des Märkischen Kreises.

Die Ermittlungen zur Motivlage des Aggressors dauern an.

Kommentare (1)

  • fürst

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    Wer denken kann und dies auch tut, bekommt eine klare Vorstellung zum Aggressor, der meiner Meinung nach nicht hätte „unverletzt“ bleiben müssen. Daß es dennoch so zu sein scheint, beweist eine -mir unverständlich bleibende- sehr rücksichtsvolle Vorgehensweise der polizeilichen Spezialkräfte.

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