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Lokführer streiken wieder – Eurobahn fährt

Zum zweiten Mal in kurzer Folge streiken seit 14 Uhr die Lokführer bei der Deutschen Bahn. Auch von diesem Streik, der bis 4 Uhr morgen früh dauern soll, ist die Eurobahn als Privatunternehmen nicht betroffen. Damit wird die wichtige Unnaer Nahverbindungsader voraussichtlich ungehindert weiter pulsieren.

Auf der Regionallinie RE 11 zwischen Dortmund und Hamm sind am Nachmittag allerdings einzelne Züge ausgefallen. Größere Verspätungen müssen Bahnreisende im Fernverkehr einkalkulieren. Die DB hat einen Ersatzfahrplan aufgestellt, der für reibungslosen Zugverkehr pünktlich zum morgigen Betriebsstart sorgen soll.

Fernreisende von Dortmund aus hatten heute Morgen bereits das Nachsehen: In Richtung München, Basel, Hamburg, Koblenz, Frankfurt und Stuttgart ging bzw. fuhr nichts. Da die Lokführer wie beim Streik vergangenen Woche zahlreiche Fernzüge am nächsten Bahnhof abstellen werden, kommen Pendler möglicherweise heute Abend nicht mehr nach Hause.

Noch bis Donnerstag Mittag, warnt die Bahn, können streikbedingt weitere Verspätungen, Ausfälle und Teilausfälle auftreten. Betroffene Fahrgäste können sich ihre Fahrkarte und Reservierung entweder kostenlos erstatten lassen (im DB Reisezentrum oder in den DB Agenturen) oder alternativ den nächsten – auch höherwertigen – Zug nehmen. In diesem Fall werden auch Zugbindungen aufgehoben (wie z. B. Sparpreis-Tickets).

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