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Lob für Lebensretter-Trio: Radler (66) nach Sturz auf der Straße gemeinsam wiederbelebt

Sie sahen den Radfahrer stürzen – und rannten ohne zu zögern herbei, um gemeinsam zu helfen. Harald B., Stefan E. und André L. waren an jenem Tag unabhängig voneinander in Lünen unterwegs. Sie kannten sich nicht, bevor der Notfall auf der Fahrbahn sie zusammenbrachte.

Es war der 16. März, als in Lünen auf der Bebelstraße plötzlich ein 66-jähriger Mann mit seinem Fahrrad stürzte – ohne Fremdeinwirkung, offenbar aufgrund eines medizinischen Notfalls. Mit einer Platzwunde am Kopf blieb er bewusstlos mitten auf der Straße liegen. Harald B., Stefan E. und André E. – jeder für sich allein unterwegs – sahen den Schwerverletzten hilflos liegen. Und rannten ohne zu zögern herbei.

Sofort begannen die Männer gemeinsam mit Reanimationsmaßnahmen, führten unter anderem eine Herzdruckmassage durch. Und belebten den 66-Jährigen so wieder – noch bevor der Notarzt eintraf. Dieser stellte später fest: Mit ihrem schnellen und engagierten Eingreifen hat das Trio ihm das Leben gerettet. Er befindet sich heute auf dem Weg der Besserung.

Polizeipräsident Gregor Lange bedankte sich gestern persönlich bei den drei entschlossenen Männern. „Sie haben sehr vorbildlich gehandelt. Sie haben nicht weggeschaut und einem Menschen in Notlage sofort Erste Hilfe geleistet. So wie wir es uns von jedem Unfallzeugen wünschen.“ Mit ihrer guten und selbstverständlichen Zusammenarbeit bei den Erste-Hilfe-Maßnahmen hätten diese Männer „ein absolut positives Beispiel für couragiertes Handeln geliefert. Ich hoffe, dass sie viele Nachahmer finden.“

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