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Lkw-Großkontrolle an A2: Polizei zieht 13 rollende Gefahrenquellen aus dem Verkehr

Kaputte Bremsen, sieben Tonnen Übergewicht, ein Trucker von Drogen benebelt am Steuer – bei einer Großkontrolle an der A 2 zog die Polizei gestern 13 rollende Gefahrenquellen aus dem Verkehr. Ende der Weiterfahrt an Ort und Stelle.

60 Polizisten waren auf dem Rastplatz Vellern in Fahrtrichtung Dortmund mehrere Stunden im Einsatz. Zsammen mit der Bezirksregierung Münster, dem Bundesamt für Güterverkehr, der Autobahnmeisterei und dem Veterinäramt kontrollierten sie 69 Lorrys. Fast jeder Dritte (22) wurde beanstandet, teils wegen mehrerer Verstöße. 13 Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt, 40 kassierten Ordnungswidrigkeitsanzeigen, und bei einem wurde eine Blutprobe fällig.

Kontrolliert wurde im Prinzip alles, was einen Schwertransport betreffen kann: Ladungssicherung, technische Mängel, Vorschriften bei Tier- und Abfalltransporten, Ruhezeiten des Fahrer bis hin zur Überladung. „Die Beamten stellten jeden kontrollierten Lkw auf den Kopf“, betont die Polizei in ihrem Einsatzbericht.

Bei einem rumänischen Transporter stellten die Beamten eine beschädigte Bremse und ein defektes Fahrwerk fest. Bei einem weiteren Lkw war eine Bremsscheibe gerissen. Sieben Tonnen zu viel hatte ein anderer Lkw auf dem Hänger. Ein „Trucker“ stand offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen.

Ein Fahrer stellte“ sich im Rahmen der Kontrolle selbst: Er fuhr freiwillig auf den Parkplatz, um dort nach sieben Stunden ununterbrochener Fahrt seine längst überfällige Pause zu machen. Die Polizisten verhängten ein Bußgeld und ordneten eine Zwangspause an.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Gute Aktion!!! Wenn bei den Brummis durch Sicherheitsmängel etwas kracht, dann hat das meistens verherende Folgen. Sollte öfter gemacht werden.

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