Rundblick-Unna » Lindenbrauerei-Vorstand bricht Lanze für Regina Ranft: „Stehen 100-prozentig hinter ihr!“

Lindenbrauerei-Vorstand bricht Lanze für Regina Ranft: „Stehen 100-prozentig hinter ihr!“

„Wir stehen 100-prozentig hinter der Geschäftsführung!“ Unter Beifall hat der Vorstand des Lindenbrauerei-Trägervereins im Kulturausschuss gestern Abend den Schulterschluss mit seiner Chefin Regina Ranft geprobt (im Bild bei der letztjährigen Halloweenparty im Schalander).

Dr. Gerhard Kasperidus, stellvertretender Vorsitzender und seit 1991 Vorstandmitglied, ergriff vor großer Runde die Gelegenheit, für die Geschäftsführerin des Kulturzentrums die berühmte Lanze zu brechen. Ranft hörte selbst zu. Sie stellte den Ausschussmitgliedern im Anschluss den Wirtschaftsplan der Lindenbrauerei vor.

Nach Gerhard Kasperidus´ Ausführungen stand das soziokulturelle Zentrum von Anfang an unter „großem Druck, Gewinne zu erwirtschaften“. Dies sei nur durch die Jugenddiscos gelungen, die bis in die frühen 90er durchweg zogen. „500 Besucher pro Woche, von denen jeder 5 Euro Eintritt zahlte…“ machte 2500 € im Wochendurchschnitt und 130 000 € aufs Jahr gerechnet. Dieses Geld fehle jetzt, machte Kasperidus deutlich.

Etwas mehr als die Hälfte dieser Summe, bis zu 70 000 €, braucht das Kulturzentrum wie berichtet ab kommendem Jahr zusätzlich von der Stadt (insgesamt dann 270 000 €). Trotz dieser Schwierigkeiten – die Regina Ranft gegenüber unserer Redaktion selbst auch schon als „Geburtsfehler“ bezeichnete („Es ist ein Wunder, dass es so lange gut ging“) habe das Kulturzentrum 25 Jahre Erfolgsgeschichte geschrieben.

„Und die Geschäftsführerin hat daran einen wesentlichen Anteil“, unterstrich Gerhard Kasperidus unter dem Beifall der Lindenbrauerei-Unterstützer auf den Zuschauerrängen. Regina Ranft habe in 25 Jahren erfolgreicher Leitung „immenses Fachwissen“ erworben und sei „eine anerkannte und geschätzte Expertin für den soziokulturellen Bereich im weiten Umkreis“.

Kulturausschuss Lindenbrauerei

Erwartungsgemäß rappelvoll war der Ratssaal beim Thema „Zukunft der Lindenbrauerei“.

 

 

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