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Laut T-Shirt „rechtsextreme Nähe“? Mit Gebäck beworfen und mit Pfefferspray attackiert

Offenbar weil sein T-Shirt „eine gewisse Nähe zum rechtsextremistischen Spektrum vermuten ließ“ (Polizei Dortmund), musste sich ein 28 jähriger Dortmunder am Mittwochabend  (14. 6.) an der U-Bahn-Haltestelle Kampstraße mit Gebäck bewerfen und mit Pfefferspray ansprühen lassen. Die aggressive Angreifergruppe flüchtete. Der U-Bahn-Bereich musste kurzfristig geräumt werden.

Der 28 Jährige stand um 21.20 Uhr am dortigen Bahnsteig, als eine in der Nähe stehende Personengruppe wild in seine Richtung gestikulierte. „Auslöser könnte das T-Shirt des Mannes gewesen sein“, vermutet die Dortmunder Polizei.

Der Dortmunder verließ den Bahnsteig, wechselte auf eine andere Ebene der Haltestelle, doch die Gruppe folgte ihm. Dann flog Gebäck in seine Richtung. Der 28 Jährige stieß den Werfenden zur Seite, doch ein anderer aus der Gruppe griff jetzt zu einer ernsten Waffe und sprühte dem  Dortmunder augenscheinlich Pfefferspray ins Gesicht. Danach machte die ganze Gruppe, dass sie wegkam.

Die Polizei ließ das Angriffsopfer ins Krankenhaus bringen. Zudem musste die Feuerwehr in Aktion treten und den Bereich aufgrund der reizenden Substanz kurzfristig räumen lassen.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und/oder Hinweise zu den flüchtigen Tatverdächtigen geben können, melden sich bitte bei der Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter 0231-132-7441. Täterbeschreibungen finden sich in der Pressemitteilung der Polizei nicht.

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