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LaSeSi: Ermittlungen gegen IHK-Chefs eingestellt

Der Vorwurf der Untreue gegen die Dortmunder IHK-Chefs im Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt LaSeSi ist vom Tisch. Wie Antenne Unna berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Dortmund ihre Ermittlungen gegen Präsident Udo Dolezych und Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulz eingestellt.

Der IHK-Spitze war vorgeworfen worden, Dolezych und Schulz hätten sich über Gebühr für das Selmer Forschungszentrum eingesetzt – aus persönlicher Motivation heraus: So sollen sie beispielsweise unrechtmäßig Personal eingesetzt haben.  Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft bewegte sich das Engagement der beiden IHK-Chefs jedoch im Rahmen der Aufgaben der IHK. Die Anzeige gegen Schulz und Dolezych hatte der Bundesverband der freien Kammern gestellt (BfK).

Unabhängig davon ist der Verdacht auf millionenschweren Subventionsbetrug nicht ausgeräumt: In dieser Frage ermittelt die Staatsanwaltschaft weiter, und zwar gegen die Geschäftsführung des Forschungszentrums. Im Raum steht der betrügerische Umgang mit insgesamt 4,6 Mio. Euro Fördergeldern, die teils aus EU-Töpfen und teils vom Land NRW geflossen sind und weiter fließen.

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