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Landesstelle Massen wird ab Juli auch Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge

Der Kreis wird auf Bitten der Landesregierung eine Außenstelle der Zentralen Ausländerbehörde in Unna-Massen einrichten. Ob am 1. Juli in einem Provisorium gestartet wird, hängt vom Land ab. Denn das muss ein vorgesehenes Gebäude noch baulich fit machen. Dies berichtete Ordnungsdezernent Dirk Wigant nach aktuellen Gesprächen mit der Bezirksregierung Arnsberg.

Notwendig sind nicht nur Büros und Warteräume, sondern auch IT-Anbindungen an das Kreishaus sowie an die IT-Programme des Landes NRW. Gleichzeitig sollen die Räume für möglichst schnelle Arbeitsabläufe ausgelegt werden.

Erstaufnahmeeinrichtung neuen Typs

Die Zentrale Ausländerbehörde des Kreises wird in der Landesstelle Massen für die Erstaufnahme von Flüchtlingen zuständig sein. Dies umfasst Registrierung, Gesundheitscheck und Annahme von Asylanträgen. Das Land vermittelt die Flüchtlinge in die endgültig aufnehmende Kommune.

Der Bund wird ebenfalls vor Ort sein: und zwar mit einer Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das über die Asylanträge entscheidet. Durch die Unterbringung unterschiedlicher Behörden unter einem Dach entsteht laut Land eine „Erstaufnahmeeinrichtung neuen Typs“.

Kreis kümmert sich ums Personal

Nachdem das Land die Kostenübernahme für Personal und Sachaufwand zugesagt hat, beginnt der Kreis mit der Personalsuche. Rund 25 Mitarbeiter werden benötigt. Möglicherweise kann auf Kräfte zurückgegriffen werden, die bereits früher in der Landesstelle Unna-Massen tätig waren, also bereits über Erfahrungen verfügen.

Die Schaffung der Erstaufnahmeeinrichtung in der Landesstelle dockt an den Vertrag zwischen der Stadt Unna und dem Land an: Bis Ende 2024 kann das Land das Gelände für die Flüchtlingsunterbringung nutzen. Maximalbelegung: 800 Menschen.

Kommentare (4)

  • Petter Uhlenbusch

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    Nachdem Unna, sozusagen in vorauseilendem Gehorsam
    alles schön brav abgesegnet hat, geht es jetzt ans „Eingemachte“.
    Ausbau statt Rückbau, Fakten schaffen.
    Es soll mal keiner denken 2024 wäre Schluss mit der Landesstelle.
    Bis dahin stellt Landesregierung bestimmt noch ein Schlupfloch fest
    um das ganze für ewige Zeiten fest zu zurren. So willige Partner wie
    die Stadt Unna findet man nicht so oft. Ob Flughafenausbau, oder
    Flüchtlingsaufnahme, Unna ist für alles zu haben.

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  • Saskia Häger via Facebook

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    Bitte nicht

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