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Landesstelle Massen ist ab Mittwoch auch Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge

Die Verträges sind unterschrieben: In der Landesstelle Massen startet wie geplant am Mittwoch (1. Juli) zusätzlich eine Erstaufnahme für Asylbewerber ihre Arbeit.

Kreis, Land und Bund haben diese neue Außenstelle der Zentralen Ausländerbehörde schriftlich fixiert. In der Landesstelle werden damit ab Mittwoch Flüchtlinge registriert und medizinisch untersucht. Die Menschen bekommen eine Unterkunft zugewiesen und werden anschließend auf andere Städte und Bundesländer verteilt.

Nachdem der Kreistag zugestimmt hat, besiegelten Landrat Michael Makiolla für den Kreis und Bernd Müller, Abteilungsleiter bei der Bezirksregierung Arnsberg, für das Land per Unterschrift unter die zehn Jahre laufende öffentlich-rechtliche Vereinbarung die Erledigung der Landesaufgabe durch den Kreis.

Makiolla Landesstelle Flüchtlinge

Land übernimmt alle anfallenden Kosten

Geregelt wurde außerdem die Übernahme der Kosten für die Herrichtung und Einrichtung der Räumlichkeiten sowie die Finanzierung der Betriebs-, Sach- und Personalkosten: Sie werden komplett vom Land übernommen.

Konkret wird die Aufgabenteilung zwischen Kreis, Land und Bund wie folgt aussehen: Die Zentrale Ausländerbehörde des Kreises ist für Registrierung, Gesundheitscheck und Annahme von Asylanträgen zuständig ist. Das Land vermittelt die Flüchtlinge in die endgültig aufnehmende Kommune. Und der Bund richtet eine neue Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in der Landesstelle ein (BAMF), das über die Asylanträge entscheidet. Durch dieses Sammeln unterschiedlicher Behörden unter einem Dach entsteht laut Land eine „Erstaufnahmeeinrichtung neuen Typs“.

Diese Erstaufnahmeeinrichtung dockt an den Vertrag zwischen der Stadt Unna und dem Land an: Bis Ende 2024 kann das Land das Gelände für die Flüchtlingsunterbringung nutzen. Maximalbelegung: 800 Menschen.

 

Kommentare (22)

  • Dominik Brauckmann via Facebook

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    Juchuuuuu ich freu mich..

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  • Bärbel Herzog

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    DANKE Unna. DANKE Massen.
    Ihr habt Herz.
    VORBILD in Europa.

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  • Dominik Brauckmann via Facebook

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    Wird bestimmt witzig.

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  • Silke Menne via Facebook

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    Warten wir mal ab was passiert!!!!!! :(

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  • Andreas Gidom via Facebook

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    Hat mal einer Die Anwohner gefragt bestimmt nicht Ob die Das SUPER finden

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    • Marco Jedschat via Facebook

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      Davon kann mal ausgeganagen werden, dass die Anwohner gefragt worden sind. Danken, sollten man an dieser Stelle auch mal den Unterstützern aus Kreisen der Bevölkerung. Für Ihre Unterstützung und auch die zahlreichen Spenden.

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    • Tim Ballast via Facebook

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      Marco Jedschat,kannst du belegen das die Anwohner befragt wurden, eventuelle Links zu Pressemitteilungen ???

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  • Tom Tölle via Facebook

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    Anscheinend nichts gelernt aus der Vergangenheit…

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  • Dennis Menne via Facebook

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    Also wir wurden mal wieder nicht gefragt

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  • Marco Jedschat

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    Also bei dem Beitrag kann man nur mit dem Kopf schütteln. Wir können von Glück sagen, dass es uns allen hier so gut geht. Bei unser Vergangenheit sollten wir allen den helfen, den wegen Krieg, Hunger und Verfolgung nicht so gut geht.

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  • Marco Jedschat via Facebook

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    Wir alle können doch von Glück sagen, dass es uns allen hier so gut geht. Wir sollten gerade wegen unser aller Vergangenheit all den Menschen helfen, die wegen Hunger, Vertreibung oder Verfolgung hier in Deutschland Zuflucht sichen.

    Wenn ich dann hier zu so einem Thema die ewig gestrigen lese, mit den immet gleichen Angst machende Kommentaren dann kann ich darüber nur mit dem Kopf schütteln.

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    • Andre Heyn via Facebook

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      Unser aller Vergangenheit?
      Also meine ist es nicht!
      Und immer wieder dieses Argument zu bringen ist auch ganz einfach Schwachsinn.

      Solange sich diese Menschen hier benehmen und anpassen hat keiner ein Problem mit.

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    • Marco Jedschat via Facebook

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      naja wenn man so manches liest auch hier anscheinend doch ..

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  • Marco Jedschat via Facebook

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    Bevor das jemand missversteht. Klar muss man mit den Anwohnern und den Flüchlingen zusammen das Gespräch suchen, um Missverständnisse und Ängste abzubauen bzw sie erst gar nicht entstehen zu lassen.

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  • Lola Rennt via Facebook

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    Die Welt hat genug für Jedermanns Bedürfnisse…
    Aber nicht für Jedermanns Gier. Mahathma Gandhi

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  • Lola Rennt via Facebook

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    Nur weil wir auf der Sonnenseite der Welt geboren wurden, nehmen wir uns das Recht zu entscheiden wer bei uns leben darf?
    Sollten wir nicht glücklich sein, und unser Glück mit denen teilen die vor Krieg und Hunger unter den schlimmsten Voraussetzungen geflohen sind?
    Ich schäme mich für Menschen die in erster Linie nur daran denken, das es ihnen gut geht.

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    • Dennis Forza via Facebook

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      Es gibt hier in Deutschland genug Leid und Elend, worum sich vllt mal in erster Linie gekümmert werden sollte, bevor man weitere Hilfsbedürftige hierhin holt!

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    • Lola Rennt via Facebook

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      Das sehe ich etwas anders: Für uns ist alles Selbstverständlich, das wir satt zu Essen haben, ein Dach überm Kopf und all die Annehmlichkeiten des täglichen Lebens. Wenn Jeder nicht nur an sich denken würde, sondern all das Leid um uns herum, beachten würde, ob es die Menschen betrifft die hier leben, oder die die bei uns eine Heimat suchen, und ein wenig helfen würde, dann sehe die Welt ganz anders aus.

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  • Marco Jedschat via Facebook

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    Wir alle können doch von Glück sagen, dass es uns allen hier so gut geht. Wir sollten all den Menschen helfen, die wegen Hunger, Vertreibung oder Verfolgung hier in Deutschland Zuflucht suchen.

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  • Paul Stieglitz via Facebook

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    Nächste wochebkommen wieder die Einbruch Meldungen und alle finden das genauso doof wie die freie meinungsäußerung…das riecht nach „einzellfällchen“

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  • Sigrid Degner-Schulte via Facebook

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    Man hat die Anwohner nicht gefragt.

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  • Bianca Wossidlo via Facebook

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    Nein. Wir wurden nicht gefragt!

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