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Kurioser Fall von Banküberfall: Dortmunder Polizei sucht „Mullbinden-Räuber“

So ernst ein Banküberfall zweifellos immer ist – dieser hat etwas Kurioses. Der komplette Kopf des Räubers war mit Mullbinden umwickelt (wie rechts im Bild). Deshalb fahndet die Polizei in Dortmund jetzt nach einem „Mullbinden-Räuber“. Natürlich hat der nicht Mullbinden geraubt, sondern Bares.

Der skurrile Fall passierte gestern  am frühen Abend in einer Bankfiliale in Westerfilde (westlicher Stadtteil Dortmunds). Wenige Minuten vor Feierabend trat ein Mann wortlos an den Schalter und schob der Angestellten einen Zettel rüber: Bargeld! Um seinem Begehr Nachdruck zu verleihen, hatte er auf dem Zettel vermerkt: Er trage eine Waffe dabei. Also Obacht!

Kurios nun an der Szene: „Sein Gesicht war nicht zu erkennen“, schreibt die Dortmunder Polizei, selbst dezent amüsiert, „der gesamte Kopf war mit Mullbinden umwickelt.“ Lediglich Mund, Augen und der Bereich kurz oberhalb der Stirn waren ausgespart. Die junge Angestellte (22) bat einen Kollegen hinzu, dem der Unbekannte „zwar komisch vorkam“, doch hatte er die Situation nicht sofort als „Überfall“ eingeschätzt – aufgrund eben dieser komischen Maskerade.

Der vermummte – oder sollte man besser sagen: vermullte – Räuber ist jedenfalls flüchtig.  175-180 cm groß, blonde / mittelkurze Haare, Blaue Augen, bekleidet mit einer dunklen Jacke. Und sein kompletter Kopf war eben mit Mullbinden bandagiert. Hinweise: 0231- 132 7441.

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