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Kriminelle „Antänzer“ beklauen 2 Männer in Hamm

Sie tänzeln auf ihre Opfer zu, suchen Körperkontakt, umarmen sie zuweilen und bestehlen sie dabei ganz schnell und geschickt. In Hamm sind in der Nacht zu Sonntag kriminelle „Antänzer“ unterwegs gewesen und haben gleich zwei Männer bestohlen.

Auf der Widumstraße wurde ein 66-Jähriger gegen 2.30 Uhr von einem Unbekannten nach der Uhrzeit gefragt. Plötzlich berührte ihn ein anderer frender Mann an den Beinen. Die beiden Diebe gingen danach weiter. Wenig später stellte der Hammer den Verlust seiner Geldbörse fest. Die beiden Männer sind zirka 20 Jahre alt und hatten gebräunte Haut. Ihre Haare waren schwarz. Sie trugen jeweils einen schwarzen und einen olivfarbenen Parka.

In einer Gaststätte auf der Südstraße widerfuhr einem 21-Jährigem zwischen 2 Uhr und 3 Uhr Ähnliches. Er wurde von zwei Tätern in ein Gespräch verwickelt. Nach dem Gespräch umarmte einer der Männer sein Opfer in scheinbarer Herzlichkeit, und beide  verließen das Lokal. Später musste der 21Jährige feststellen, dass auch sein Portemonnaie Beute von Langfingern geworden war. In diesem Fall sind die Antänzer 20 bis 25 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß. Sie hatten eine normale Figur, schwarze Haare und sahen südländisch aus. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02381 916-0 entgegen.

Hinweis der Polizei Hamm zum ANTANZEN:

Bei der Masche „Antanzen“ handelt es sich um die Vorgehensweise, bei welcher die Täter sich den Opfern deutlich nähern. Hierzu beginnen sie ein Gespräch, täuschen einen Tanz oder aber auch lediglich eine Umarmung vor. Kommt es dann zum engen Körperkontakt, greifen die geschickten Langfinger zu und entnehmen den Opfern mögliche Wertgegenstände aus ihren Taschen. Die Polizei bittet um erhöhte Aufmerksamkeit und rät, Geldbörsen und Handys sicher in Taschen am Körper zu verstauen. Fremde, die angeblich Kontakt suchen und freundlich scheinen, sollten auf Distanz gehalten werden. Verschiedene Polizeipräsidien haben Feststellung gemacht, dass diese „Antänzermasche“ ein typisches Delikt nordafrikanischer Diebe bzw. Diebesbanden ist.

Kommentare (6)

  • Helmut Brune

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    Auf diese Art sorgen diese Ganoven dafür, daß ihre Landsleute, auch die, die nichts Böses im Schilde führen, in einen schlechten Ruf geraten und daß wir sie alle in einen Topf werfen.

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  • Mike

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    Die postfaktische Regel eine Armlänge Abstand ist wohl inzwischen auch bei Männern angebracht…

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  • fürst

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    „Verschiedene Polizeipräsidien haben Feststellung gemacht, dass diese „Antänzermasche“ ein typisches Delikt nordafrikanischer Diebe bzw. Diebesbanden ist.“

    ACH, wer hätte das gedacht?!

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  • Willy

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    Die Menschen müssen doch irgendwann mal papieren, was Anfängen ist, kommt mir so ein Vogel zu nahe, tut er sich weh.

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  • Cora

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    Ist Selbsthilfe immer noch verboten?

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    • Mike

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      Man darf nur zurücktanzen 😉

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