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Kreis Soest: Mehrere Pferde auf Weide teils schwer verletzt – Offenbar Hunde auf Tiere gehetzt

Im Kreis Soest sind seit Samstag mehrere Pferde auf ihren Außenkoppeln teils schwer verletzt worden. Zusammenhänge erscheinen der Polizei zwar wenig wahrscheinlich, sie will jedoch in den nächsten Nächten verstärkt Streife im Bereich von Pferdekoppeln fahren.

In der heutigen Nacht (Donnerstag) wurden zwei weitere Pferde auf einer Weide in Warstein massiv verletzt: Es handelt sich um ein Shetland-Pony und einen Vollblutaraber. Nach erstem Anschein handelt es sich um Bissverletzungen eines größeren Tieres/Hundes.

Aufgrund von Spuren geht die Polizei von einem sehr hässlichen Verdacht aus: Offenbar ist eine Person mit auf der Weide gewesen und hat ihren Hund oder mehrere Hunde auf die Pferde gehetzt. „Die Verletzungen des Vollblutarabers – Widerristhöhe 163 cm – sind sehr massiv“, unterstreicht die Soester Polizei den Ernst der Vorfälle.

In Rüthen vergriff sich ein unbekannter Täter am Wochenende an einer Stute, die auf einer Weide graste. Das Tier erlitt drei tiefe Schnittwunden. Der Besitzer erstattete am gestrigen Mittwoch (28. Juni) Anzeige gegen Unbekannt.

Die Polizei bittet Pferdebesitzer, ihre Tiere momentan nach Möglichkeit nachts in einen Stall zu sperren. Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, sich unter der Rufnummer 02902-91000 zu melden. 

Kommentare (1)

  • Claudia Hartwig

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    Was geht nur in den Köpfen solcher Kreaturen vor? Dieses feige Mistpack vergreift sich nur an wehrlosen und schwächeren, für alles andere fehlen ihnen die Eier!
    Den Pferden wünsche ich, dass sie es überstehen und das Trauma irgendwann vergessen können 😢

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