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Kreis lässt 30 000 € mehr für die Kinder- und Jugendarbeit springen

Mehr Planungssicherheit für die Kinder- und Jugendarbeit. 30 000 Euro mehr als bisher sieht der neue Kinder- und Jugendförderplan für Fröndenberg, Holzwickede und Bönen vor.

Der Kreis Unna, der für diese drei Kommunen die Jugend- und Sozialarbeit übernimmt, hat in den Plan Finanzspritzen festgeschrieben, die im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich größer ausfallen. Allein die Betriebskostenzuschüsse für vier Kinder- und Jugendeinrichtungen in freier Trägerschaft steigen von 81.500 auf 95.000 Euro, kündigt der neue Jugenddezernent Torsten Göpfert an (im Bild).

Der neue Kinder- und Jugendförderplan ist 48 Seiten stark und trägt den Untertitel „Potenziale fördern – Zukunft ermöglichen“. Er beschreibt, was der Kreis für seine drei Jugendamtskommunen getan hat und wo die Schwerpunkte der nächsten fünf Jahre liegen. Er gilt von 2015 bis 2020 und wurde einstimmig von der Politik verabschiedet.

Der Kinder- und Jugendförderplan koordiniert die Arbeit der freien und öffentlichen Träger und gibt bis 2020 folgende Schwerpunkte vor:

  • Förderung von Jungen und Mädchen / Geschlechterdifferenzierte Kinder- und Jugendarbeit
  • Interkulturelle Bildung
  • Von der Integration zur Inklusion
  • Beteiligung von Kindern
  • Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule
  • Kinderschutz
  • Medienwelten sind Lebenswelten

Erarbeitet wurde der Kinder- und Jugendförderplan vom Kreisjugendamt zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen in Bönen, Fröndenberg/Ruhr und Holzwickede, der Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände in Bönen, Fröndenberg/Ruhr und Holzwickede und des Ortsjugendringes Holzwickede.

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