Rundblick-Unna » Kreis bekommt 1,4 Mio. € zurück und gibt weniger als eingeplant für Alg II-Unterkunft aus – pro Monat 7,7 Mio.

Kreis bekommt 1,4 Mio. € zurück und gibt weniger als eingeplant für Alg II-Unterkunft aus – pro Monat 7,7 Mio.

Dem kalten Regen der letzten Tage folgt jetzt noch ein willkommener warmer Geldregen. Der Kreis bekommt ca. 1,4 Mio. € vom Land zurück. Das hat das Bundessozialgericht entschieden.

Der Kreis hatte vor drei Jahren Geld vom Land für die Schulsozialarbeit bekommen, aber nicht alles ausgegeben. Daraufhin kassierte NRW den Restbetrag vom Kreis zurück. Geht nicht, entschieden jetzt die Bundesrichter. Und sie entschieden außerdem: Der Kreis darf das Geld ausgeben, wie er möchte. Prima, freut sich Kreiskämmerer Dr. Thomas Wilk. Die Rückzahlung entastet nun den laufenden Haushalt 2015.

Überhaupt hat der Kreis-Kassenwart und -direktor Grund zum Lächeln, denn sein Haushalt entwickelt sich gar nicht mal so schlecht. Schon der Entwurf der Jahresrechnung 2014 wies ein Plus von 7 Mio. in der Rücklage aus, und positiv geht´s weiter, signalisierte Wilk im Juni-Kreistag. Basis für – freilich „ganz vorsichtigen“ – Optimismus liefern der Budgetbericht zum Stichtag 31.03.2015 und die Auswertung der Finanzströme im April und Mai. Das wichtigeste Signal:

Die Kosten für Unterkunft für Bezieher von Alg II (Hartz IV) liegen deutlich niedriger als kalkuliert.

Hier wurden pro Monat 7,7, Mio. ausgegeben; weniger als veranschlagt. Setzt sich dieser Trend fort, könnten unterm Strich 2 bis 3 Mio. gespart werden gegenüber dem, was der Kreis angesetzt hat. Kalkuliert sind für die Unterkunftskosten der Alg II-Bezieher im Kreis über 97 Mio. €.

Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk Haushalt

Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk bei der Vorstellung der aktuellen Haushaltssituation im Kreistag. Li. hinten Landrat Michael Makiolla. (Foto: Kreis Unna)

Kommentare (1)

  • Hanno

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    Dann kann er sich ja jetzt an den Tafel Kosten beteiligen !

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