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Krawalle in DO-Nord mit Pistolen, Messern und Macheten – Alle Beteiligten schweigen – Zeugen gesucht

Zu Massenkrawallen ist es am Wochenende im Dortmunder Norden gekommen. Zeitweilig bis zu 100 Personen gerieten auf der Stahlwerkstraße mit Fäusten, Stich- und Schusswaffen aneinander. Die Polizei setzte starke Einsatzkräfte ein, ließ bei einer Reihe von Personen die Handschellen klicken.

Erste Hinweise auf heraufziehende Ungemach gingen am Freitagabend in der Einsatzleitstelle ein. Anrufer sprachen von Körperverletzungen, die Anzahl der möglichen Beteiligten schwankte zwischen 20 und 100. Von Schlagwerkzeugen, Messern, auch Schusswaffen war die Rede.

Als die Polizei kurz darauf vor Ort eintraf, fand sie ca. 60 Personen vor, die sich alle vollkommen unauffällig verhielten. Kein Beteiligter oder Zeuge war bereit, der Polizei Hintergründe der Tätlichkeiten zu schildern. Die Beamten fanden  zwei Macheten und vier Schreckschuss-Patronenhülsen und stellten diese sicher. Weitere Schlag- und Stichwaffen stellten Beamte zu einem späteren Zeitpunkt bei einer ca. 25köpfigen Gruppe sicher.

Im weiteren Verlauf des Abends griffen mehrere Personen einen Mann in einem Café an der Mallinckrodtstr. an, schlugen und traten auf ihn ein und flüchteten. Die Polizei nahm 10 Personen fest, die mit diesem Angriff in Zusammenhang standen. Alle wanderten in Gewahrsam.

Eine vorläufige Bilanz des Abends: mehrere beschädigte PKW, mindestens eine Person mit leichten Verletzungen, die zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste, zahlreiche Kontrollen und Platzverweise.

Durch starke Polizeipräsenz konnten dann in der Nacht von Freitag auf Samstag weitere Auseinandersetzungen verhindert werden.

Im weiteren Verlauf des Wochenendes fuhr die Polizei den Bereich Stahlwerkstraße intensiv weiter Streife, da erneute Auseinandersetzungen aufgrund des extrem aggressiven Verhaltens der Beteiligten nicht auszuschließen waren. Sonntagnachmittag wurden weitere sechs Personen dingfest gemacht, die offensichtlich auf Streit mit anderen Gruppen aus waren.

Objektive Hinweise zu den Hintergründen der Krawalle liegen der Polizei derzeit nicht vor. „Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, da keiner der Beteiligten gesprächsbereit gegenüber den Ermittlungsbehörden ist“, erklärt sie. Auch vermeintliche Opfer – Verletzte – schweigen sich aus.

Daher baut die Dortmunder Polizei auf Zeugen, die die Entstehung und den weiteren Verlauf der Auseinandersetzungen beobachtet haben. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter der Telefonnummer 132-7441 entgegen.

 

Kommentare (4)

  • Helmut Brune

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    Da hätte ich mir gern mal angesehen, was für Typen das waren. Ich habe da bestimmte Gedanken. Es erscheint mir auf jeden Fall entsetzlich, wenn man als friedliebender Bürger in so einer Gegend leben muß.

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  • Markus

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    @ Helmut es ist nichts neues das sich dort reger Drogenhandel abspielt !
    Den haben nun einmal die Arabischen Landsleute in der Hand!!!

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  • Ildi Bildi via Facebook

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    Alle zurückschicken wo die Eltern hergekommen ist und egal ob die hier geboren sind oder auch nicht! Kriminelle Ausländer braucht Deutschland nicht!!!!!

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  • Müller

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    Na, da brauchen wir nicht lange raten um welche Personengruppen es sich dort handeln könnte, aber warten wir mal ab, was uns „seriöse“ Quellen darüber berichten wollen!

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