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Kosovo-Flüchtlinge im Eiltempo abschieben: Amt will Anträge jetzt in 14 Tagen prüfen

Eilverfahren abgeschoben werden. Wie der WDR berichtet, behandelt die Dortmunder Außenstelle des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge seit gestern Asylanträge dieser Menschen mit Priorität. Binnen 14 Tagen soll jetzt darüber entschieden werden. Bisher dauert es im Schnitt sieben Monate.

Ob diese ehrgeizige Zielsetzung möglich ist, erscheint deshalb noch fraglich. Kosovo-Flüchtlinge haben praktisch keine Chance auf dauerhaftes Asyl, da ihre Herkunftsländer als sicher eingestuft sind. Dass dort bittere Armut herrscht, steht auf einem anderen Blatt. Seit Anfang des Jahres strömen aber täglich bis zu 400 Kosovaren allein in der Erstaufnahmestelle in Dortmund-Hacheney an. Entsprechend an die Grenzen stößt auch die Landesstelle Massen als Nebenstelle.

Wieviel Zeit zwischen Antragstellung und Entscheidung verstreicht, ist nicht nur mit Blick auf die ausgeschöpften Platzkapazitäten wichtig. Auch die Kostenfrage stellt sich. Denn während der Prüfung eines Asylantrags hat der Antragsteller Anrecht auf finanzielle Unterstützung; ihm steht in etwa der Hartz IV-Satz zu (derzeit 399 Euro im Monat).

Kommentare (24)

  • Markus

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    Normal darf das keine 14 Stunden dauern das sind Wirtschaftsflüchtlinge bekannt aus Funk und Fernsehen!!!!!!!!
    Wer wirklich verfolgt wird ist willkommen!

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  • Tim Ballast via Facebook

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    Gar nicht erst rein lassen

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  • Petra Lambart via Facebook

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    Das wird auch zeit

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  • Christina Felly via Facebook

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    Unser aller Geld geht drauf.

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  • André Decker via Facebook

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    Widerlich!!! „Stadt ohne Rassismus“! Anscheinend haben wir noch ganz viel Arbeit vor uns!

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  • Heike Lohrmann via Facebook

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    Gibt doch irgendwann noch mehr ärger, dann wundert sich die GESELLSCHAFT warum daß und das schon wieder einmal passiert ist !!!!

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  • Jessika

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    Herr Decker, was das mit Rassismus zu tun hat, ist mir schleierhaft.

    Wenn nach Prüfung der Berechtigung nach Abschluss eines Verfahrens, welches auf Recht und Gesetz fußt, festgestellt wird, dass diese Personen keinen Anspruch auf Asyl haben, hat das nichts mit Rassismus zu tun.

    Möchten Sie, dass die Kosovo Wirtschaftsflüchtlinge den verfolgten und mit dem Tode bedrohten Asylbewerbern den Platz wegnehmen ?

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  • Sebastian Tubby via Facebook

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    André Decker das Land NRW ist mit der riesigen Zahl an Asylbewerbern komplett überfordert. Alleine aus diesem Grund ist eine Vereinfachung des Asylverfahrens schon mehr als angebracht. Bewerber aus dem Kosovo werden weder politisch oder religiös verfolgt noch sind sie von Krieg bedroht. Von daher gibt es keine Rechtfertigung für einen bewilligten Asylantrag. Diese Leute stellen das Land nur vor riesige Probleme, die aufzunehmen die wirklich Hilfe brauchen.

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    • André Decker via Facebook

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      Das steht außer Frage. Mein Kommentar bezog sich auf andere Kommentare, die vielleicht unbewusst, man will es hoffen, einen Unterton beinhalten, der wiederum meinen Kommentar rechtfertigt.

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    • Sebastian Tubby via Facebook

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      Ok das ist definitiv nach zu vollziehen . Dann hatte ich das falsch verstanden.

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  • Judith Binias via Facebook

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    „Grenze dicht“ und ähnliche Äußerungen sind rassistischer Art. Dass ein anständiges, effektives Verfahren her muss, steht doch außer Frage (sollte es zumindest, denn sowohl für den Staat(das Land, die Stadt) als auch für den Ayslbewerber ist es sinnvoll). Doch Kommentare, die so gehässig sind, nehmen schon wieder die Basis einer anständigen Diskussion.

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  • Judith Binias via Facebook

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    Zudem möchte ich gerne auf die deutsche Geschichte hinweisen – und damit meine ich nicht die NS-Zeit, sondern die Zeit, in der die Deutschen Flüchtlinge waren.

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  • Dominik Brauckmann via Facebook

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    Wann wären deutsche denn Flüchtlinge? Als sie aus den deutschen ostgebieten vertrieben wurden?

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    • Judith Binias

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      Zum Beispiel. Oder als sie innerhalb von Deutschland während dem Krieg flohen. Ich halte es gerne so, dass ich mich mit Menschen anderer Generationen unterhalte. Oder gerne mehr darüber erfahre, warum Menschen heutzutage von wo wohin fliehen. Denn hinter Statistiken und Zahlen stehen Menschen mit Schicksalen. Seien es Armut, Verfolgung oder andere Schicksale.

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  • Patrick Tobias Bruelheide via Facebook

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    Weise doch woanders auf andere Sachen hin. Die Kriminalität kommt in unser Land. Ich hoffe, dass Leute wie du betroffen sind. Ehrlich, Judith Binias

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    • André Decker via Facebook

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      Wieso sollte denn jemand seine Meinung zurück halten? sie schreiben doch auch ihre Meinung hier hin.

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    • Judith Binias via Facebook

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      Huch, wie qualifiziert! Hm, ich wünsche es dir nicht. So wie ich es niemandem wünsche. Weder den Flüchtlingen noch „Deutschen“ oder sonst wem. Aber Menschlichkeit wünsche ich dir.

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    • André Decker via Facebook

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      Und ganz schön ist es dann auch noch jemand was schlechtes zu wünschen.

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    • Patrick Tobias Bruelheide via Facebook

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      Die Probleme zu verschweigen und tot zu reden, obwohl sie da sind ist keine Meinung. Außerdem ist Deutschland pleite, wieso sollten wir Leuten helfen die nicht verfolgt werden?

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      • Judith Binias

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        Ich denke, Sie verwechseln Tatsachen und Meinungen. Es schadet nie, sich die Hintergründe von Problemen vor Augen zu halten. Alles andere ist Symptom-Bekämpfung. Davon abgesehen: nicht die Flüchtlinge machen deutschland kaputt, das schaffen die Deutschen ganz allein. Dass eine Flüchtlingsflut auftritt, hat Europa selbst verschuldet. Wer sich an anderen bereichert, muss sich nicht wundern, wenn andere ein Stück abhaben wollen von dem Kuchen (auf ihre Kosten).
        Und nochmal: ich bin sehr für eine effiziente und faire Flüchtlingspolitik, doch so plumpe Aussagen…unreflektiert und aus dem Zusammenhang machen das Problem schlimmer und verschleiern die eigentlichen Ursachen. Hier und woanders.

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  • Dennis Rister via Facebook

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    Was hat das mit Rassismus zu tun? Manche Menschen sind nunmal leider benachteiligt. Aber die BRD hat nicht die wirtschaftliche Kraft Millionen von Menschen zu helfen, welchen es schlechter als uns geht.

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