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Konzept für Tunnel, Treppe und einen Teil des Platzes

Ruhebank im Königsborner Tor

Die Bank am Königsborner Tor. Foto: Silvia Rinke

Die Stadtverwaltung Unna hat zum Thema „Rathausplatz – Verschönerung und Überplanung“ in dieser Woche schriftlich per Mail Stellung bezogen. Hier die Antworten:

Frage: Sieht die Verwaltung Handlungsbedarf bezüglich einer Überplanung/Verschönerung des Rathausplatzes?


Der Rathausplatz und das Umfeld des Rathauses insgesamt sind Bestandteil des Rahmenkonzeptes „Wege.Orte.Nutzer“, das am 21. 3. 2012 als Leitlinie vom Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehrsplanung beschlossen wurde. Das Rahmenkonzept schlägt kurz- bis langfristige Maßnahmen im öffentlichen und begleitenden privaten Raum vor. Zur Zeit erarbeitet die Verwaltung konkretisierende Konzepte für eine Aufwertung der Bereiche
· Unterführung Königsborner Tor,
· Treppenaufgang am Bahnhof,
· Platz zwischen Hotel und Katharinenkirche.

Frage: Es gab in der Vergangenheit immer wieder Anläufe für eine solche Überplanung, auch mit konkreten Vorschlägen – wie etwa der Verlegung der Bushaltestelle von der Bahnhofstraße zum Nordring (Voba) oder ein „Glashaus“ mit einem Café darin (Bereich Dresdner Bank). Wieso wurde nie etwas aus diesen Plänen?

– Die genannten Stichworte/Ideen fanden schlussendlich keinen übergreifenden Konsens aller Beteiligten. Die Bushaltestelle auf dem Rathausplatz ist für den ÖPNV von eminenter Wichtigkeit und für die Fußwegeverbindung in/aus der Innenstadt gerade für Senioren ein wichtiger Ruhepunkt.
Alternative Standorte mit vergleichbaren Qualitäten konnten nicht gefunden werden. Auch die verengende räumliche Fassung des Rathausplatzes durch einen Einbau in der Bahnhofstraße wurde städtebaulich/denkmalpflegerisch sehr kontrovers (Sichtbeziehung Stadtkirche) diskutiert.

Frage: Wie steht die Verwaltung zum Vorschlag eines Quartiersmanagements für den Rathausplatzbereich, nach Vorbild der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Massener Straße vor einigen Jahren?

. Ein Quartiersmanagement im Sinne einer Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) beruht auf der Initiative von Eigentümern und Geschäftsleuten. Eine solche Initiative wird von der Verwaltung begrüßt.

Frage: Ist auf dem Rathausplatz grundsätzlich mehr Außengastronomie möglich, und wenn ja, in welchem Bereich?

– Die gastronomischen Nutzungen im Rathaus schöpfen auf der Südseite ihre räumlichen Möglichkeiten aus. Angrenzend an die Außengastronomie befinden sich die notwendigen Rettungswege zwischen Bahnhofstraße und Hotel, die freigehalten werden müssen. Sofern von den Pächtern jenseits der Rettungswege eine weitere Ausdehnung in den Platzbereich gewünscht wird, muss dies im Einzelfall geprüft werden.

Schlussfrage: Sieht die Verwaltung für eine Verschönerung des Rathausplatzes – sofern er politisch gewollt ist – finanzielle Spielräume?

– Wie unter Punkt 1 ausgeführt, sieht die Verwaltung die Handlungsprioritäten in den angesprochenen Teilbereichen, für die auch Finanzierungsmöglichkeiten erarbeitet und geprüft werden. Darüber hinaus werden finanzielle Spielräume zur Zeit nicht gesehen.

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