Rundblick-Unna » Konstruktiver „Kleiner Runder Tisch“ zur Landesstelle: Grünzug statt Zaun und regelmäßige Bürgersprechstunden

Konstruktiver „Kleiner Runder Tisch“ zur Landesstelle: Grünzug statt Zaun und regelmäßige Bürgersprechstunden

Ein schlichter Grünzug statt eines „Grenzwalls“ mit Zwei-Meter-Zaun quer durch die Landesstelle; und eine regelmäßige Bürgersprechstunde mit Rotem Kreuz, Evangelischer Kirchengemeinde und Ortsvorsteher Dr. Peter Kracht, bei dem die Anwohner Kritik, Beschwerden und Anregungen loswerden können.

Diese Absprachen traf heute (am Mittwoch) der „Kleine Runde Tisch“ zur Landestelle Massen, zu dem Bürgermeister Werner Kolter maßgebliche Akteure bzw. Multiplikatoren des Stadtteils aufs Campus-Gelände geladen hatte.

Dr. Peter Kracht

Massens Ortsvorsteher Dr. Peter Kracht.

 

„Es war ein sehr erfreuliches und konstruktives Gespräch“, zeigte sich Ortsvorsteher Dr. Kracht am Abend sehr zufrieden mit dem Verlauf und den erzielten Resultaten. Der kleinen Runde soll nun bald die große folgen: eine Bürgerversammlung für alle Massener und interessierten Bürger, auf der die künftige Entwicklung der Landesstelle noch einmal in Ruhe besprochen werden soll und  die Anwesenden ihre Sorgen und Ängste vortragen können.

Die Abtrennung zwischen Flüchtlingsunterkünften (für maximal 800 Menschen) und Hochschulgelände – die für große Aufregung und Ärger gesorgt hatte, sowohl politisch (Grüne) wie bei den Anliegern – kann sich Werner Kolter durchaus auch als Grünzug ohne Erdaufschüttungen und Zäune vorstellen. Damit müsste allerdings die Vereinbarung zwischen Stadt Unna und Land NRW entsprechend geändert werden, in dem diese Abgrenzung mittels Wall und Zäunen in einem eigenen Paragrafen festgeschrieben ist.

Überlegt wird laut Dr. Kracht auch, die Küche der Landesstelle räumlich zu verlegen, um die davon ausgehende  Lärmbelästigung für die Anwohner in der Landesstelle zu reduzieren.

Nach dem konstruktiven Gespräch am „Kleinen Runden Tisch“ hoffen alle Akteure, dass die ins Auge gefassten Änderungsvorschläge und Verbesserungen  möglichst bald realisiert werden.

 

Kommentare (1)

  • Sigrid Degner-Schulte via Facebook

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    Da ist noch ein Problem. Es wurde doch eine Ausgangssperre für die Flüchtlinge angeordnet, das diese nach 19 Uhr das Massener Durchgangslager nicht mehr verlassen dürfen. Leider halten sich einige der Flüchtlinge nicht daran. Falls man Flüchtlinge nach 19 Uhr in der Öffentlichkeit sieht, sollte man sofort die Polizei benachrichtigen. Es wäre aber besser, wenn die Leitung des Masseners Durchgangslager den Flüchtlingen unterbreitet, diese Regeln einzuhalten.

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