Rundblick-Unna » Konstant hohe Migrantenkriminalität in Dortmund, konstant viele junge Verdächtige

Konstant hohe Migrantenkriminalität in Dortmund, konstant viele junge Verdächtige

Zum zweiten Mal nach 2015 hat das Dortmunder Polizeipräsidium seiner aktuellen Kriminalitätsstatistik eine Aufschlüsslung der erfassten Tatverdächtigen nach Nationalitäten beigefügt. Danach ist der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben.

43 % aller Verdächtigen bei geklärten Straftaten in Dortmund (ca. jede zweite wurde aufgeklärt) waren Migranten, konkret Bürger ohne deutschen Pass. Davon hielten sich 3 % illegal in Deutschland auf. Eine weitergehende Aufschlüsselung z. B. nach „Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit und Migrationshintergrund“ nimmt die Statistik nicht vor. Unter die 57 % „deutsche“ Verdächtige fallen somit auch Menschen mit mehrfacher Staatsbürgerschaft.

Statistik 1

2014 lag der Anteil nichtdeutscher Straftäter bei 38 Prozent, 2015 bei 44 Prozent, jetzt also bei 43 Prozent.

Die Türken stellten mit 1425 Personen die größte Gruppe, gefolgt von Marokkanern (im Vorjahr noch die viertgrößte Gruppe, jetzt zweitgrößte) und Rumänen. Es folgen Syrer, Algerier, Polen und Albaner.

Allerdings wies die Polizei schon im vorigen Jahr darauf hin, dass eine genaue Zuordnung der Verdächtigen aus Nordafrika und den arabischen Staaten oft nicht möglich sei, da es nicht selten „Mehrfachidentitäten“ gebe – Tatverdächtige mit zwei, drei und mehr unterschiedlichen Namen, Geburtsdaten und/oder Nationalitäten, womit häufig mehrfacher Leistungsbezug einhergeht.

Statistik 2

Ins Verhältnis zur Bevölkerungszahl gesetzt: Ende 2015 waren in Dortmund rund 597.000 Bürger insgesamt erfasst. „

Zum 31.12. 2015 zählt das Einwohnermelderegister 200.072 Migrantinnen und Migranten, von ihnen sind 97.044 auslän-
dische Staatsbürger/innen und 103.028 Deutsche mit Migrationshintergrund (das heißt, sie selbst oder ihre Eltern sind
aus dem Ausland zugewandert). Damit hat gut jede/r dritte Dortmunder Einwohner/in eine Zuwanderungsgeschich-
te, davon 16,3 % mit ausländischer und 17,3 % mit deutscher Staatsangehörigkeit.
Insgesamt gibt es unter den Einwohnern mit Migrationshintergrund einen leichten Männerüberschuss, der sich auf der Stadtbezirksebene vor allem in der
Innenstadt-Nord sichtbar niederschlägt.Die relative Verteilung der  Migranten im Stadtgebiet: 70,4 % Innenstadt-Nord, 20,0 %  Aplerbeck. In Scharnhorst, Eving, der Innenstadt-West, Mengede und Huckarde liegendie Migrantenanteile über 30 %. Die Werte in den übrigen Stadtbezirken bewegen sich zwischen 20 und 30 %.“

 

Knapp ein Viertel aller Straftatvatverdächtigen – rund 24 % – waren im vergangenen Jahr übrigens erneut Heranwachsende (18 bis unter 21 Jahre), Jugendliche (14 bis unter 18 Jahre) sowie – zu 2,5 Prozent – sogar Kinder (bis 14 Jahre). Dieser Anteil blieb im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.

Insgesamt gab es im vorigen Jahr weniger Kriminalität in der Großstadt. Siehe Polizeiliche Kriminalitätsstatistik für Dortmund und Lünen 2016: http://www.polizei.nrw.de/dortmund/artikel__15566.html

Kommentare (27)

  • Christian Nollau via Facebook

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    Wegen solcher unverfälschter Berichte finde ich eure Seite gut. Auch wenn ihr dafür von einigen Seiten Gegenwind erntet, weil solche unbequemen Meldungen nicht in jedermanns Weltbild passen. Die können ja dann auf unseren Innenminister hören, der niemanden unnötig beunruhigen will. Von mir gibt´s dafür ein dickes „Weiter so!“. Das ist für mich auch weit von jeder Hetze entfernt, sondern zählt zu genau den Fakten, die in der Argumentation der „Habt euch alle lieb, egal was passiert-Fraktion“ gerne komplett ausgeblendet werden.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Danke, Christian Nollau. Das ist sehr nett. Die Statistik ist im Übrigen auf der Seite der Polizei Dortmund entsprechend nachzulesen. Polizeipräsident Lange selbst legte bei seiner Zusammenfassung der Statistik seinen Schwerpunkt auf das Positive. Das ist legitim, es bildet aber eben nur einen Teil der Wahrheit ab.

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Da schließe ich mich an.

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    • fürst

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      Auch ich schließe mich dem Lob an.

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    • mw85

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      genau meine Meinung

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    • Jörg Grzesiak via Facebook

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      Rundblick Unna Fake News :-) Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast…

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  • Silke Krüger via Facebook

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    und jetzt wäre es noch super gewesen zusehen wie viele von den angeblichen Deutschen einen Migrationshintergrund haben. Aber das wäre dann auch zu viel Wahrheit.

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  • Kevin Stone via Facebook

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    Ganz schön bunt hier geworden.

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  • Christiane Kramer via Facebook

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    Unter Berücksichtigung der Straftäter mit deutschem Pass, besagt diese Statistik das wir uns also knapp 50% mehr Straftäter dank offener Türen ins Land geholt haben! Das sagt ja schon genug.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Nur interessehalber, wie kommst du jetzt auf 50 Prozent, Christiane Kramer? 43 Prozent haben keinen deutschen Pass, 57 Prozent entweder nur einen deutschen Pass oder mehrere. Wieviele aber entweder oder, wird ja nicht aufgeschlüsselt…

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    • Christiane Kramer via Facebook

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      Ich meine die 43% OHNE deutschen Pass mit meinem Satz KNAPP 50% zusätzliche Straftäter ins Land geholt…. Kann ja korrigieren wenn’s denn dann sooooo kleinlich genommen wird.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Kleinlich? Dort steht „interessehalber“ gefragt. Ich habe es schlicht nicht verstanden. :-)

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    • Christiane Kramer via Facebook

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      Dann haben wir ja jetzt beide alles richtig verstanden 👍

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  • Andree Napp via Facebook

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    Das kann doch gar nicht stimmen.
    Im TV bei „Auf Streife“ oder „Blaulichtreport“ sind fast alle Täter Einheimische ohne MG. 😀
    Nee, Spaß beiseite……das liegt am „Racial Profiling“. Wenn man 3mal so oft kontrolliert wird, ergeben sich ganz automatisch 3mal soviel Tatverdächtige. 😇🔫

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  • Sven Arnt via Facebook

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    Gut das mit Zahlen transparent zu machen. Um eine genaue Aussage dazu zu treffen fehlt dann nur, das Ganze in Relation zu den Bevölkerungsanteilen zu setzen. Allerdings ist es dann auch wichtig sich Gedanken über die Ursachen zu machen, keiner kommt kriminell auf die Welt. Sozialer Status, Sozialisation usw. sind da die entscheidenden Faktoren. Schnelle Abschiebung einerseits ist in einigen Fällen ein guter Ansatz, aber nicht das Allheilmittel. Na ja und das was die Zahlen verdeutlichen, ist ja keine echte Neuigkeit, leider. Aber trotzdem finde ich das gut, wenn es endlich so zur Diskussion kommt.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Laut Jahresstatistik der Stadt Dortmund 2014 sieht es wie folgt aus: 538.000 Bürger insgesamt waren erfasst. „Rund 181.000 Menschen in Dortmund haben eine Migrati-
      onsgeschichte. Nur deutlich weniger als die Hälfte von ihnen hat auch tatsächlich einen ausländischen Pass, knapp 100.000 haben etwa als Eingebürgerte oder als in Deutschland Geborene eine deutsche Staatsangehörigkeit. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der Ausländer gestiegen, die Zahl der Deutschen mit Migrationshintergrund ist stabil. Nach dem Bezugsland liegen die Türkei mit etwas mehr als 40.000 und Po-
      len mit rund 38.000 Personen mit Abstand an der Spitze, wobei bei den polischen Staatsangehörigen die Deutschen mit Migrationshintergrund, bei den türkischen Staatsangehörigen die Ausländer deutlich in der Mehrzahl sind.“ https://www.dortmund.de/media/p/statistik_3/statistik/veroeffentlichungen/jahresberichte/bevoelkerung_1/Nummer_202_-_Jahresbericht_Bevoelkerung_-_2014.pdf

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    • Sven Arnt via Facebook

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Das war fix.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Großartige Veränderungen wird es 2015 und ´16 nicht gegeben haben, ich denke, diese Statistik zu Grunde zu legen ist daher legitim.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      … Aktualisierung – der Jahresbericht für 2015 steht auch im Netz. „Der Blick auf die einzelnen Bevölkerungsgruppen
      macht vor allem deutlich, dass die Zuwanderungen aus dem Ausland – von Geflüchteten wie EU-Bürgerinnen/Bürgern gleichermaßen – wirksam werden. Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer ist binnen Jahresfrist um knapp 10 % (8.687 Personen) gestiegen, die der Deutschen ist hingegen leicht rückläufi
      g (-1.395 Personen). Fast 100.000 Menschen in Dortmund haben eine nicht-deutsche Staatsangehörigkeit.
      Damit einher geht eine Verschiebung der Geschlechterpro-
      portionen: Da bei den Zuwanderungen Männer wesentlich
      stärker vertreten sind als Frauen, ist die Zahl der Männer in
      Dortmund 2015 um 1,7 %, die der Frauen dagegen lediglich um 0,8 % gestiegen.“ D. h., der Migratenanteil stieg von 2014 auf ´15 proportional mit der entsprechenden Verdächtigtenanzahl (von 38 auf 44 Prozent).

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    • Sven Arnt via Facebook

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      Es lässt sich auf Grundlage dieser Zahlen feststellen, dass also ca. 18,6 % der Bevölkerung, für 43 % der Straftaten verantwortlich sind. Und diese 18,5 % haben keinen deutschen Pass. Und es lässt sich feststellen, dass die Kriminalität eher männlich geprägt ist. Weiter stimmt dann die Mär von den vielen Frauen und Kindern nicht, die ja angeblich den Löwenanteil der Flüchtigen ausgemacht haben soll. Das es die auch gibt, habe ich selbst gesehen, auch sehr kleine Kinder mit dem Koffer unter dem Arm und herzzerreißend das zu sehen. Aber wer bei diesen Zahlen meint, da gäbe es kein Problem der will die Leute entweder für doof verkaufen oder lebt in einem Paralleluniversum. Da gilt es nach Lösungen zu suchen und da sollte die gesamte mögliche Bandbreite genutzt werden. Geht aber nur, wenn man die Problematik ohne multikulturelle Schönfärberei angeht. Die Zahlen spiegeln im Übrigen genau das täglich Erlebte wieder.

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      • Jan

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        Sie haben absolut Recht !

        Interessanterweise hat Polizeipräsident Lange (SPD) vor wenigen Tagen verkündet, dass es kein Problem gibt……
        Ich überlege die ganze Zeit, ob Polizeipräsident Lange (SPD) uns für doof verkaufen möchte oder im Paralleluniversum lebt oder beides.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Für RB-Neulinge sei hinzugefügt: „das täglich Erlebte aus dem (Dortmunder) Polizeialltag. – Danke für die Zusammenfassung, Sven Arnt.

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  • Medina Loshi via Facebook

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    Ob es nun deutsche oder nicht deutsche sind spielt doch keine Rolle. Was möchte man mit solchen Statistiken bezwecken? Damit steckt man automatisch alle Menschen mit Migrationshintergund in eine Schublade und behauptet, dass sie alle kriminelle seien. Damit stiftet man doch noch mehr Hass gegenüber Ausländern. Obwohl es genauso viele deutsche gibt, die solche Taten begehen…die Medien beziehen sich sowieso immer mehr auf die Taten der Ausländer, als die der Deutschen…

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      „Genau so viele“ stimmt eben genau nicht, Medina Loshi, genau das bilden diese Statistiken ab, auch um nach den Vertuschungsvorwürfen im Zuge der Silvesterübergriffe wieder Vertrauen zurück zu gewinnen. Und nur wenn klar wird, dass es eben durchaus bestimmte Bevölkerungsgruppen gibt, die der Kriminalität zugeneigter sind als andere (aufgrund Sozialisation nicht zuletzt), kann „Staat“ auch darauf reagieren. Du selbst pauschalisierst in deinem Post ja auch. „Man“ steckt alle Ausländer in den Kriminellentopf, „man stiftet Hass“, „die Medien“ beziehen sich sowieso „immer“ – ein Pauschalvorwurf nach dem anderen.

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  • Stefanus Maxus via Facebook

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    Super Rundblick! Weiter so mit offener, ehrlicher Berichterstattung. Hier wird schonungslos aufgedeckt, was uns die Blockparteien und die von ihnen gekaufte Mainstreampresse vorenthalten wollen…

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