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Kolter: Problem Eishalle ist nicht vom Eis – auch nicht bis 2020

Die Problem mit Unnas sanierungsbedürftiger Eishalle ist mitnichten vom Eis – auch nicht bis 2020. Energisch baute Bürgermeister Werner Kolter in der Ratssitzung verfrühtem Jubel vor.


Bisher sei noch keineswegs sicher, dass bis zum Jahr 2020 – wenn der Pachtvertrag endet – keine Schließung in Frage kommt.
Vor dem Stadtrat legte Kolter am Donnerstagabend vernehmlich seine Stirn in Falten, als CDU-Fraktionschef Gerd Heckmann (nach der beeindruckenden Pro-Eishallen-Demo in der Woche zuvor im Hauptausschuss) erleichtert zu der Feststellung kam: „So wie ich es als Ergebnis des Hauptausschusses mitgenommen habe, müsste der Betrieb in den nächsten Jahren normal weiterlaufen können.“ Ja? Er sehe das nicht so, wandte sich Kolter sofort dagegen.„Ich weiß nicht, ob man das so zusammenfassen kann“, unterstrich er sehr ernst. „Dafür fehlen mir die Grundlagen.“
„Erschreckend viele Zahlen, erschreckend hohe Zahlen“ habe man vom Kämmrerer zur Eishalle serviert bekommen, sekundierte SPD-Fraktionschef Michael Hoffmann. „Wir müssen jetzt das Gutachten abwarten. Wir müssen gucken, was los ist.“ Deutlich erinnerte Hoffmann an das überraschende Angebot der Eishallenpächterin Silvia Kuchnia: Sie biete der Stadt an, die Eishalle im Zweifel für einen symbolischen Euro zu kaufen. „Was ist damit gemeint?“, insistierte Hoffmann kryptisch, und „wir sollten uns diese Aussage merken.“
Bis die Gutachter ermittelt haben, wie hoch konkret der Sanierungsbedarf der Eissporthalle ist, liegt das Thema jetzt – buchstäblich – auf Eis.

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