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Klaus Göldner kritisiert neue LED-Straßenlampen

Seit Sommer erstrahlen abends in Unna die ersten modernen LED-Straßenleuchten statt der betagten Quecksilberdampflaternen – und schon steht die energetische Innovation in der politischen Kritik: Der Freien Liste Unna (FLU), Abspaltung der Unnaer CDU, kommen jedenfalls erhebliche Zweifel ob der Sinnhaftigkeit von LED im öffentlichen Straßenraum.

Ein Viertel der alten Latenen haben die Stadtwerke bisher ausgetauscht. „‚Die neuen LED-Leuchtenköpfe zeichnen sich zwar durch eine extrem hohe Lichtausbeute innerhalb des Lichtkegels aus“, hat FLU-Fraktionsvorsitzender Klaus Göldner beobachtet – „doch außerhalb dieses Kegels reißt die Leuchtwirkung schon nach wenigen Metern ab.“

„Bedenkliche Dunkelfelder'“ durch neue LED-Laternen

Dies führe beim gegenwärtigen Abstand der Laternen zu „bedenklichen Dunkelfeldern“ auf Straße und Bürgersteigs, so dass Hindernisse und Unebenheiten schwer oder gar nicht erkannt werden könnten. Für fahrende Verkehrsteilnehmer erzeuge der ständige Wechsel von Hell-Dunkel-Zonen eine sehr unruhige Sicht, die sich bei Regenwetter durch Lichtreflexe noch verstärke. Die Freie Liste möchte das Problem im Fachausschuss behandelt wissen.

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