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Klärendes Gespräch: 30 000 €-Antrag der SPD fürs Bornekampbad hat wieder Chancen

Das sorgte gestern für heftige Irritationen und Frust beim Vorstand der Oberstadt-SPD: Ihr Antrag an die Stadt, dem Bornekampbad 30 000 Euro Zuschuss für den Bau eines neuen Kinderbeckens zu gewähren, stieß ausgerechnet beim Vereinsvorsitzenden des Bades auf abrupten Widerstand.

Sigurd Senkel, Vorsitzender des Trägerverereins Bornekampbad, hatte Initiatorin Margarethe Strathoff mit der Mitteilung vor den Kopf gestoßen, einen solchen Zuschuss von der Stadt brauche der Verein nicht. Die Stadt habe bereits großzügige Summen für das Erwachsenenbecken bezahlt. Für das Kinderbecken ist eine Summe von ca. 50 000 Euro nötig. Nur über die  Spendenaktion (die seit Januar läuft – von Maggie Strathoff und Jessica Mense angestoßen) wird das schwierig bis unmöglich.

Maggie Strathoff Jessica Mense Bornekampbad

Mit der Spendenbüchse: Maggie Strathoff (li.) und Jessica Mense, Kassiererin im Trägerverein Bornekampbad.

Deshalb denn auch der Zuschuss-Antrag an die Stadt, den Strathoff über ihre Oberstadt-SPD stellte. Heute Morgen habe es ein langes, klärendes Gespräch zwischen ihr und Sigurd Senkel gegeben, schildert die engagierte Sozialdemokratin, in dem ihr der Vereinsvorsitzende nachdrücklich versichert habe, das Gesagte nicht so gemeint zu haben. Er habe weder den Antrag des SPD-Obervereins für überflüssig erklären noch im Entferntesten das persönliche Engagement Maggie Strathoffs herabsetzen wollen.

Die 2. stellvertretende Oberstadt-Vorsitzende hat nun wieder Hoffnung, ihre Genossen bei der Zusammenkunft am Montag davon überzeugen zu können, dass der Antrag – bisher nur auf SPD-Oberstadt-Ticket – über die Fraktion in den Rat eingebracht wird. Maggie Strathoff selbst ist bei diesem Thema in einer Doppelrolle vertreten: Sie engagiert sich persönlich seit Jahren stark für das „BB´chen“ und ist gleichzeitig Vorstandsmitglied im größten SPD-Ortsverein Unnas.

Kommentare (1)

  • Cornelius Blanke

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    Diese Doppelschleife schließt ja glücklicherweise jeden Interessenkonflikt aus. Ich bin beeindruckt, wie toll Frau Strathoff das hinkriegt.

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