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KK-Geschäftsführer wird in Dortmund Chef von 3900 Mitarbeitern

Der Geschäftsführer des Katharinen-Hospitals Unna, Klaus Bathen, wendet sich noch einmal größeren Aufgaben zu und wird Chef von 3900 Mitarbeitern. Im Frühjahr kommenden Jahres übernimmt Bathen (55) die Geschäftsführung der St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund, berichten die Dortmunder Ruhr Nachrichten. Der bisherige Chef des katholischen Verbundes, Günther Nierhoff, geht 64-jährig in den Ruhestand, nachdem er die verantwortliche Position 26 Jahre lang bekleidete.

Klaus Bathen, der mit seiner Familie in Fröndenberg wohnt, führt seinerseits seit mehr als zwei Jahrzehnten das Katharinen-Hospital. Dieses gehört seit 14 Jahren zum Katholischen Hospitalverbund Hellweg, für den Bathen ebenfalls als Geschäftsführer firmiert. Zum Verbund gehören drei Krankenhäuser, zwei Alten- und Pflegeheime und zwei Servicegesellschaften.

Mit dem Wechsel nach Dortmund weitet der als Macher geltende KK-Geschäftsführer noch einmal erheblich seinen Verantwortungsbereich aus. Die 1998 gegündete Katholische St.-Johannes-Gesellschaft (Kranken- und Pflegeeinrichtungen) ist Träger von insgesamt acht Einrichtungen an zehn Standorten. Zu ihr zählen neben dem St. Johannes-Hospital als Dortmunds zweigrößtem Krankenhaus (nach den Städtischen Kliniken) das Marien-Hospital Hamm, das St. Elisabeth-Krankenhaus, ein Ambulantes OP-Zentrum, die St.-Elisabeth-Altenpflege, das Christinen- und das St. Josefinenstift und die Jugendhilfe St. Elisabeth.

Ob der erheblich kleinere Hospitalverbund Hellweg nun seinerseits unter das Dach des Johannes-Konzerns schlüpfen wird, ist bislang offen.

 

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