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Kein Tier unterm Tannenbaum! Tierheim schließt 2 Wochen die Türen

Tiere gehören nicht unter den Christbaum, ein Tier ist KEIN spontanes Weihnachtsgeschenk! Deswegen schließt das Kreistierheim für Besucher vom 19. Dezember bis zum 2. Januar. Um spontane „Tiergeschenkkäufe“ zu vermeiden, leider vermeidet die Schließung zugleich auch Kennenlernbesuche. Das nimmt der Kreis aber in Kauf.

In seiner Begründung schreibt er:

„Sei es der braunäugige Hundewelpe, das süße Kätzchen oder ein putziges Meerschweinchen – Tiere stehen oft ganz oben auf dem Wunschzettel. Ob sich ein Tier allerdings als Weihnachtsgeschenk eignet, sollte genau überdacht werden, rät der Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz des Kreises Unna.

Besonders Kinder, aber auch ältere Menschen sind hocherfreut über einen neuen Hausgast. Doch gerade bei Kindern hält diese Freude oftmals nicht lange an. Denn Hunde und Katzen wollen über viele Jahre betreut und versorgt werden.

Versorgung ein (Tier-)Leben lang organisieren

„Eine tiergerechte Unterbringung und Versorgung für die gesamte Lebensdauer muss vor dem Kauf eines Tieres gewährleistet sein“, unterstreicht Dr. Anja Dirksen, Leiterin des Sachgebietes Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung beim Kreis.

Wichtig sind auch Kenntnisse über die Bedürfnisse der jeweiligen Tierart, um Missverständnissen und durch Unkenntnis verursachten Fehlern in der Tierhaltung vorzubeugen.

Passende und artgerechte Haltung wichtig

Häufig wird nur über die Tierliebe der Beschenkten nachgedacht. Wichtig ist aber auch, dass ein „lebendes“ Geschenk passend ist und artgerecht gehalten und gepflegt werden kann. Sonst landet ein solch „originelles“ Weihnachtsgeschenk oft im ohnehin schon überlasteten Tierheim des Kreises Unna. Deshalb rät Dr. Dirksen jedem, der ein Tier verschenken möchte, sich zuvor mit dem zukünftigen Besitzer des Tieres abzustimmen.

Damit kein Tier als spontanes Weihnachtsgeschenk unter dem Christbaum landet, bleibt das kreiseigene Tierheim an der Hammer Straße in Unna vom 19. Dezember bis einschließlich 2. Januar für das Publikum geschlossen.“

tierheim_geschlossen

 

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Wenn Kinder in treue Hunde- oder Katzenaugen sehen, sind sie gleich in den Wolken und wollen solch ein Tier haben. Wenn ein Kind wirklich ein Haustier haben soll, muß man das Kind zuerst darauf vorbereiten. Man muß es dem Kind erklären, was es für eine Verantwortung auf sich nimmt und daß das für Jahre ist.

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