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Katzenstreunerhilfe Fröndenberg in großer Not: Vereinsräume kurzfristig gekündigt

Hilferuf von der Katzenstreunerhilfe Fröndenberg e.V.: Durch Kündigung der Vereinsräumlichkeiten droht das Aus. „Dringend werden neue Räumlichkeiten gesucht!!“, bittet die Streunerhilfe in einem Aufruf vom heutigen Nachmittag um Hilfe. Denn die Uhr tickt: Schon Ende Mai müssen Katz´und Mensch ausgezogen sein.

Noch vor wenigen Tagen hatte die Streunerhilfe ihre Mitgliederversammlung in ihrem Vereinsheim an der Westicker Straße abgehalten. Ohne diese Räumlichkeiten wäre die engagierte Katzenschutzarbeit in all den Jahrne nicht möglich gewesen, erinnern sich die Verantwortlichen: „Mit viel Herzblut, Arbeitseinsatz und Geld haben die aktiven Mitglieder eine nahezu perfekte Arbeitsfläche geschaffen, um die vorübergehende Aufnahme von Streunerkatzen, kranken und verletzten Freigängerkatzen oder auch Jungkatzen unterzubringen, die zwei- bis dreimal täglich von ihrem Pflegepersonal dort versorgt werden.“

Katzen Streunerhilfe Frö (6)

Nun hat der Vermieter der Streunerhilfe kurzfristig – eher: kürzestfristig – gekündigt: Bereits zum 31. 5. 2017 ist Schluss. Das Vereinsheim der Streunerhilfe, das mittlerweile einem kleinen Tierheim ähnelt, wird in regelmäßigen Abständen vom Kreiseveterenärmt überprüft und abgenommen wurde. Vier Aufnahmegehege, eine Quarantäneabteilung und ein Versammlungsraum waren das Herzstück der Streunerhilfe.

Sollte der Verein kurzfristig keine ähnlich gelagerten Räumlichkeiten in Fröndenberg finden, kann er seine bisherige aktive Arbeit auf diese Art nicht mehr ausüben. Daher bitten die Mitglieder um Hilfe bei der Suche nach geeigneten, zentral liegenden Räumlichkeiten in Fröndenberg und sind für jede Unterstützung dankbar. Erreichbar ist die Streunerhilfe unter Telefon: 0178-8086563, E-Mail: streunerhilfe@gmx.de, Facebook: katzen-streunerhilfe oder 02373/70147 Geschäftsstelle.

Katzenstreunerhilfe 3

 

Kommentare (11)

  • peter uhlenbusch

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    Ganz ehrlich: Ich liebe Katzen!!!
    Doch wohin wird diese grenzenlose Tierliebe uns noch hinführen?
    Die Anzahl unserer heimischen Singvögel geht weiterhin dramatisch zurück.
    Wo früher Sperling und Drossel allgegenwärtig waren, treffen wir heute, in heimischen Gärten nur noch Taube und Elster an. Das alles haben wir größtenteils der verfehlten Umwelt-Politik der selbsternannten Naturschützer, den Grünen (NRW) zu verdanken. Ohne Kenntnis der Natur, wird, rein aus ideologischen Absichten, der Umwelt größter Schaden zugefügt. Vor einigen Jahren, wurde die Population frei lebender Katzen, durch verantwortungsvolle Jäger noch einigermaßen in Grenzen gehalten. Seit das neue Jagdgesetz von dem grünen „Umweltminister“ J. Remmel, -über den Kopf aller Fachleute hinweg-, in arrogantester Manier, beschlossen wurde geht es mit der Wildtier-Population in NRW bergab. So ist das mit den Grünen… die gehen am Leben vorbei….

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    • Horn, Ursula

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      Herr Uhlenbusch, selten habe ich einen Beitrag gelesen, der so wie Ihrer von keiner Sachkenntnis getrübt war. Wenn ich Menschen wie Sie nicht verachten würde, wäre ich bereit, Ihnen unseren Garten und die herrlichen Vögel und Katzen, die gemeinsam darin leben, zu zeigen. Die Streunerhilfe und viele andere Tierschutzorganisationen leisten hervorragende Arbeit und können Dank der finanziellen Hilfe der Grünen (NRW) mit Sachverstand und selbstloser Tierliebe das unendliche Leid unserer Mitgeschöpfe lindern, das zum Teil von den schießwütigen Menschen mit der Flinte, die Sie verantwortungsvolle Jäger nennen, angerichtet wurde. Schlimm ist es, wenn Menschen wie Sie meinen, mit Ihrem Nichtwissen noch glauben, andere Menschen kritisieren zu können. Herrn Minister Remmel sei Dank, dass Tierärzte bezahlt werden konnten, die aus zerschossenen kleinen Körpern unserer Mitgeschöpfe die Kugeln entfernten oder die Tiere von ihren Qualen erlösen mußten. Verantwortungsvolle Tierschützer und Tierärzte, vom Land NRW finanziell unterstützt, können sich jetzt um die Population frei lebender Katzen kümmern. Dem neuen Jagdgesetz sei Dank, das es wenigstens verboten ist, unschuldige Hunde und Katzen als Schießscheibe zu benutzen. Über Politik und Natur- und Umwelt-Politik sollte man mit Menschen Ihrer Art nicht streiten, denn „gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens“.

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  • Malte

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    Die Anzahl unserer heimischen Singvögel geht weiterhin dramatisch zurück.

    Es ist unglaublich! Da wird durch Monokulturen der Landwirtschaft (Mais, Gras mit 6 Mahden) den Vögeln jeglicher Lebensraum genommen, da wird durch tonnenweise versprühte Gifte (z.B. Neonicotinoide) alles vergiftet und totgespritzt, was sich dort aufhält, den Rest erledigt die Gülle, bis hin zum Grundwasser, und da kommen dann Leute daher und reden von Katzen! Es ist unglaublich!

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  • Gerd

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    Ich bekomme einen dicken Hals, wenn ich die Bum-Bum-Lopbby sehe und höre, die bei jeder passenden und besonders unpassenden Gelegenheit Werbung gegen das neue Jagdgesetz und für ihren Katzen- und Hundemorde machen, und dies auch noch als „verantwortungsvoll“ ausgeben. Und dabei dann auch noch als Erstes betonen „Ich liebe Katzen!“ Ich könnte nur noch speien!

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  • Clara Sophie

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    https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/katzen/15537.htmlr In der

    Tat sind die Misstände in der Agrarpolitik für den Rückgang von Singvögelpopulationen (und noch einigen anderen Tieren) in hohem Maß dafür verantwortlich. Katzen dafür verantwortlich zu machen kommt dem Jäger als „Naturschützer“ hingegen sehr gelegen. Wenn man sich jetzt noch anschaut wie gerne sich Bauer und Jäger in die Hände spielen…. Lassen wir doch lieber studierte Biologen sich um das Thema kümmern und nicht Menschen welche die Lizenz haben mit einer Waffe zu schießen.

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    • Petermann

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      Von dem Link bitte das letzte r löschen. Statt .htmlr bitte .html

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  • Clara Sophie

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    Die Arbeit der Streunerhilfe leistet einen wichtigen Beitrag um (s. Link oben) die Wildkatze und die Hauskatze an sich zu schützen. Ich hoffe es wird schnell eine Lösung für das Quartierproblem gefunden.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Danke Clara Sophie, wir können das aus eigener Anschauung nur bestätigen und hoffen das Beste für die Streunerhilfe!

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  • Horn, Ursula

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    Liebe Streunerhilfe, Sie leisten gute Arbeit zum Wohle unserer MItgeschöpfe und ich wünsche Ihnen, dass Sie ganz bald eine gute neue Unterkunft finden. Sollten in der Übergangszeit Probleme in Sachen Katzen auftauchen, bitte melden Sie sich bei mir. Der Tierschutzverein Unna e.V. ist bestimmt bereit, soweit er kann, Hilfe zu leisten. Raum ist in der kleinsten Hütte und in Sachen Tierschutz muss man halt zusammenhalten und auch mal zusammenrücken. Alles Gute und viel Erfolg.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Vielen Dank, Frau Horn! Wir werden es auf auf FB weitermelden!

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