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Wegen Hoffmanns Tod: Kirmes-Feuerwerk gestrichen

Die Katharinenkirmes beginnt heute etwas stiller als vorgesehen. Aus Ehrerbietung vor dem so plötzlich verstorbenen Michael Hoffmann – jahrzehntelang für die SPD im Rat, Fraktions- und Kulturaussschussvorsitzender und unermüdlicher Motor der Unnaer Politik – ist das Eröffnungsfeuerwerk heute kurzfristig abgesagt worden.

Es sollte ursprünglich um 20.30 Uhr vom Dach des Rathauses abgeschossen werden.

Dass das 20minütige Spezialfeuerwerk – das erste nach vielen feuerwerklosen Kirmesjahren wäre es gewesen – aufgrund Michael Hoffmanns Tod gestrichen wird, können viele Unnaer nicht wirklich nachvollziehen. Gerade die nicht, die Michael Hoffmann näher kannten und wussten, was für ein lebensfroher Mann er war und mit welchem Spaß er sich heute selber in den Trubel rund ums Rathaus gestürzt hätte.

Auf Facebook wird die Entscheidung des Stadtmarketings kontrovers kommentiert. „Das hätte er nicht gewollt“, ist sich eine Userin sicher. Mehrere andere finden: Man hätte doch eine Schweigeminute für Michael Hoffmann mit einem schönen, stimmungsvollen Feuerwerk verbinden und ihn somit glanzvoll unter riesiger Beteiligung „seiner“ Unnaer verabschieden können. „Schade. Chance verpasst“, heißt es kritisierend und bedauernd.

Die über 70 Buden, Stände und Fahrgeschäfte öffnen heute (Freitag) um 14 Uhr, bis 22 Uhr herrscht Kirmestrubel. Diese Öffnungszeiten gelten auch für Sonntag und Montag (2. / 3. November). Eine Ausnahme macht der „stille Feiertag“ Allerheiligen am Samstag: An diesem dürfen lautere Veranstaltungen erst um 18 Uhr beginnen. Und der Montag ist final der haushaltskassenfreundliche Familientag: einmal zahlen – zweimal fahren.

Ausführliche Übersicht über das, was die Kirmes in diesem Jahr zu bieten hat:

http://rundblick-unna.de/vier-tage-kirmestrubel-mit-knalleffekt-zum-auftakt-fotos-zum-vorfreuen/

 

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Kommentare (1)

  • Martina Tsatsoulis

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    Vielleicht hätte man die Angehörigen mal fragen können wie sie darüber denken?! Allerdings glaube ich das sie im Moment andere, wichtigere Sachen im Kopf haben.

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