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Kassensturz: Flüchtlingsnotunterkünfte im Kreis Unna waren „gut und günstig“

713 bzw. 1080 Euro pro Person: Damit ware die Flüchtlings-Notunterbringung im Kreis Unna „gut und günstig organisiert“, stellt der zuständige Dezernent Dirk Wigant fest. In einer Pressemitteilung macht der Kreis zufrieden Kassensturz.

Zwei Flüchtlingsnotunterkünfte betrieb die Kreisverwaltung bis vorigen Sommer für das Land: in einem leeren Grundschulgebäude in Bönen und in einer Turnhalle in Werne. Andernorts hätten ca. 1700 Euro pro Flüchtling ausgegeben werden müssen.

In Werne hingegen lagen die Kosten bei 1080 Euro, und Bönen zählte mit 713 Euro pro Person „im besten Sinne zu den Schlusslichtern“, heißt es in der Mitteilung des Kreises. Der Durchschnittsbetrag pro Kopf lag laut Bezirksregierung bei rund 1200 Euro.

Die  Bezirksregierung Arnsberg hat inzwischen die gesamten Kosten geprüft und anerkannt.

Für die Unterkunft in Werne überwies die Bezirksregierung rund 38.700 Euro zu viel. Das Geld geht nun zurück an Arnsberg. In Bönen ist es umgekehrt: Für diese Unterkunft (in der früheren Ermeling-Grundschule) bekommt der Kreis noch 297.000 Euro zurück. 100.000 davon erhält der DRK-Kreisverband Unna, der beide Unterkünfte betrieb. Weitere 75.500 Euro gehen an die Gemeinde Bönen für Strom, Gas und Wasser und für die Wiederherrichtung der Turnhalle, die während ihrer Nutzung als Notunterkunft für den Sport gesperrt war.

Foto: Kreis Unna / Birgit Kalle

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