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Kampf dem Komasaufen: „Alk-Parcours“ macht Station in Anne-Frank-Realschule

Komasaufen lässt grüßen, 13Jährige im Vollrausch. Nein – Vorbeugen ist angesagt.

„Alkohol wirkt! Auch dort wo Du es nicht brauchst“, lautet ein Slogan von insgesamt fünf Stationen des Alkohol-Parcours, der am kommenden Montag und Dienstag (24. und 25. 11.) für die Siebtklässler der Anne-Frank-Realschule aufgebaut wird.

An fünf Stationen setzen sich die Jugendlichen – drei Klassen mit insgesamt 90 Schülern – interaktiv mit der Alkoholproblematik auseinander: Am Parcours in der Aula beschäftigen sie sich mit dem Jugendschutzgesetz und der Aufsichtspflicht, Alternativen zu Alkohol als „Spaßfaktor“, Anmach- und Flirttipps, Auswirkungen auf den Körper. Und mit „Rauschbrillen“ auf der Nase können die Jugendlichen simulieren, wie gravierend selbst simple Bewegungsabläufe im Rauschzustand beeinträchtigt sind.

Zielsetzung: Die Schülerinnen und Schüler werden darin bestärkt, auf Alkohol zu verzichten bzw. ihn hinauszuzögern. Und wenn sie denn Alkohol trinken, dann verantwortungsvoll und kritisch.

Organisiert wird die zweitägige Aktion von der Suchthilfe im Kreis Unna und das Kinder- und Jugendbüro der Stadt. Die Mitarbeiter aus den Bereichen Suchtprophylaxe, erzieherischer Jugendschutz und mobiler Jugendarbeit begleiten gemeinsam mit Lehrern und älteren Schülern der Realschule die einzelnen Stationen.

Der Parcours, den die ginko Stiftung für Prävention in Mühlheim betreut und verleiht, wurde im Rahmen der NRW-Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ für die Klassen 7- 10 konzipiert

Weitere Infos: www.suchtgeschichte.nrw.de

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