Rundblick-Unna » Jugendliche tief schockiert. Im Zug geprügelt – niemand half… (fast) alle schauten weg

Jugendliche tief schockiert. Im Zug geprügelt – niemand half… (fast) alle schauten weg

Die fünf 16 Jährigen aus dem Kreis Soest stehen noch Tage später unter dem massiven Eindruck des Erlebten. Sie wandten sich an unsere Redaktion, um in einem weiteren Radius über ihren Heimatkreis Soest aufrüttelnd  zu rufen: Leute – sowas geht nicht! So geht es einfach nicht! Was ist los mit den Menschen?!

Im Bahnhof Soest wurden die 5 Gymnasiasten – 4 Mädchen, ein Junge, alle 16 Jahre alt – am vergangenen Samstag gegen Mitternacht von einem wildfremden und hochaggressiven Mann angegriffen. Der Fremde verfolgte die Jugendlichen zunächst vom Bahnhof auf den Bahnsteig, sprang dann hinter ihnen her in den Zug nach Werl – und prügelte unvermittelt auf 2 der jungen Mädchen ein.

Die 16 jährigen Gymnasiastinnen schrien vor Schreck und Schmerz, der Junge wandte sich panisch direkt an einen Fahrgast: „Bitte helfen Sie uns!“ Was tat der Angsprochene? „Er nahm kurz seine Ohrstöpsel raus, schüttelte den Kopf und stöpselte die Ohrhörer wieder rein.“ Der 16 jährige Oberstufenschüler kann es fast eine Woche später weiter nicht fassen. Die ganze Gruppe wirkt total mitgenommen und frustriert.

„Das war das richtig Schlimme an diesem Abend“, erzählt dann auch eines der beiden geprügelten jungen Mädchen mit Tränen in den Augen. „Diese Erfahrung, dass man völlig allein gelassen wird in so einer Situation.“

Sie alle stehen unter Schock. Die beiden Mädchen, die von dem Mann attackiert wurden (er schlug brutal auf ihre Köpfe ein), sind seit dieser Samstagnacht nicht mehr fähig, mit dem Zug zu fahren. Zugfahren ist jetzt angstbesetzt. „Wir können auch kaum noch schlafen.“

Rückblende Samstagabend, 11. März.

Ca. 23.50 Uhr, Bahnhofsgebäude Soest. Die 5 Jugendlichen wollen mit dem Zug nach Werl fahren. In der Unterführung spricht sie ein Mann an, fragt nach „Kippen“. Er wirkt freundlich. Die Jugendlichen sagen ihm ebenso freundlich, tut uns leid, wir haben keine Zigaretten.

Der Mann folgt der Gruppe dann in die Vorhalle, stellt sich ihnen direkt gegenüber und starrt sie an. Die Situation wird unangenehm. Er fragt die jungen Leute nach einem Handy. Alle verneinen. Sie wollen raus aus dieser  Situation, die zunehmend bedrohlich wird.

Der Zug fährt ein. Zwei der jungen Mädchen bleiben auf dem Weg zum Bahnsteig etwas zurück. Eins wird im Vorbeigehen von dem Mann angepöbelt, bedroht: „Ich find´ deine Familie. Und dich! Und bring dich um, du Bitch!“

Die 16 Jährige versucht nicht hinzuhören, eilt mit ihrer Freundin zum wartenden Zug, steigt ein. Aus dem Fenster erblicken die Mädchen den unheimlichen Fremden, der ihnen auf den Bahnsteig gefolgt ist und jetzt Blickkontakt sucht und findet: Er macht ein drohendes Handzeichen: Kehle durchschneiden.

Die Schülerinnen wenden sich erschreckt an einen ca. 50 jährigen Mann, der an der Tür steht und gerade aussteigen will. Er erwidert nur kurz: Keine Zeit, und steigt aus.

Der bedrohliche Fremde steigt hingegen ein, und dann geht alles ganz schnell:

Der Aggressor, der es aus unerfindlichen Gründen auf diese 5 jungen Leute abgesehen hatte, rennt auf den 16jährigen Jungen zu, brüllt ihn an: „Du hast meine Mutter beleidigt, du Hurensohn!!“ Dann stürzt er sich auf 2 der jungen Mädchen und schlägt ihnen brutal auf die Köpfe. So massiv, dass die beiden Gehirnerschütterungen erleiden.

Sie schreien laut. Mindestens 4, 5 Fahrgäste sehen alles mit an, sehen weg. Der Zugbegleiter verschwindet, offenbar um die Polizei zu rufen, mit dem gewalttätigen Angreifer blieben die 16 Jährigen allein. Einer, der mit den Kopfhörern, beweist seine Ignoranz ganz offen kopfschüttelnd, indem er sich wieder in seinem Sitz zurechtrückt und weiter Musik hört. Sollen andere helfen.

Aber es hilft  niemand. Bis auf einen einzigen Reisenden, einen dunkelhäutigen Mann mittleren Alters, der sofort, als er sieht, was da passiert ist, zu den schockierten Jugendlichen hingeht und fragt: Was ist passiert, braucht ihr Hilfe? Der Gewalttäter ist da schon wieder aus dem Zug gestiegen,  alles ging rasend schnell.

In Werl gingen die Jugendlichen sofort mit ihren Eltern zur Polizeiwache und zeigen den Angriff an. „Wir hoffen, dass durch die Videoüberwachung im Zug der Mann ermittelt wird“, sagen sie. Und sie hoffen auch, dass die Videokameras die gleichgültigen Fahrgäste aufgenommen hat. „Ist das nicht unterlassene Hilfeleistung und strafbar?“ Ist es. „Werden die Fotos denn möglichst bald veröffentlicht?“ Auf diese Frage müssen wir den Jugendlichen leider aus leidlicher Erfahrung unsere Einschätzung mitteilen: Das kann Wochen, wenn nicht Monate dauern.

Was zusätzlich unbegreiflich für die 5 jungen Menschen ist: Weder die Kreispolizeibehörde noch die für Bahnhöfe und Züge zuständige Bundespolizei hat über diesen Angriff berichtet. Ihre Heimatzeitung, der Soester Anzeiger, berichtete, nachdem sich die Jugendlichen an die Zeitung gewandt hatten, doch von der Polizei wurde bis heute keine Täterfahndung heraus gegeben. Dabei können die 5 Jugendlichen den Angreifer beschreiben:

Er war ca. 20 bis 30 Jahre alt, „mit ziemlicher Sicherheit ein Deutscher“, braune Haare, blaue Augen, mittelgroß. Er trug Jeans, weiße Turnschuhe und ein Käppi.

Kommentare (65)

  • Brigitte Habermann via Facebook

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    Bald kann man nirgends mehr hin ohne Bodygard! Wird immer schlimmer! Oder ist das nur ein Gefühl? Nee, leider Tatsache!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Da stehen junge Mädchen mit Tränen in den Augen vor dir – was sagst du ihnen nach so einem Sch***ß? :-(

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    • Brigitte Habermann via Facebook

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      Es fehlen mir die Worte! Jeder denkt nur an sich! Es muss sich in unserem Land deutlich etwas ändern! Und das fängt bei der sogenannten Gerechtigkeit (Justiz) an! Es muss Schluß sein mit den „Du, Du“ Ermahnungen! Und wer nicht hilft, ist nur ein armseliges Schwein! Eine Bekannte hat mal einem Mädchen an einer Bushaltestelle geholfen und wurde zum Dank noch verprügelt! Alles Sch…!

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  • Matthias Polzin via Facebook

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    Bitte was, ich glaube ich spinne, Leute da hilft man und nicht erst dann wenn man darauf angesprochen wird. Rennt ihr alle blind durch die Gegend oder was ist euch so viel wichtiger als Leuten in Not zu helfen!?

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  • Stefanus Maxus via Facebook

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    Bei sowas kriege ich das kalte K…..!

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    • fürst im widerstand

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      Genau so geht es mir.
      Ich könnte heulen vor Wut.

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  • Britta Wobser via Facebook

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    Ich will den Vorfall nicht beschönigen und finde es schlimm,aber so ganz glauben kann ich es nicht. Eine Gruppe von FÜNF 16 jährigen wird von einem Mann angegriffen… genauer gesagt zwei aus der Gruppe. Wo waren die anderen drei ? Gut, die Fahrgäste um Hilfe gebeten aber das dauert nur Sekunden bzw kann man auch rufen und dabei versuchen den Angreifer abzuwehren.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Britta Wobser, die Jugendlichen waren im Zug verteilt, und es ging rasend schnell. Ich kenne diese Jugendlichen, sie standen vor mir. Der Soester Anzeiger hat es auch berichtet. Du magst es bitte glauben.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Sie hoffen jetzt auf die Videoauswertung.

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    • Britta Wobser via Facebook

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      Ach so ich dachte die hätten zusammen gesessen…
      Ja, hoffentlich findet man den Täter und die Leute die die Hilfe verweigert haben…

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Die beiden Mädels, die geprügelt wurden, stiegen ja etwas später in den Zug und setzten sich etwas weiter entfernt von den anderen 3. :-(

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    • Britta Wobser via Facebook

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      Mhh 😞

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    • Claudia Adolf via Facebook

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      Trotzdem, sowas geht gar nicht . Der eine hatte kein Bock zu helfen.Viele schauen einfach weg.Mag sein,daß einige auch selber Angst haben,aber man kann auch ohne das der Täter es mitbekommt,die Polizei rufen.Diese hätten ihn am nächsten Bahnhof in Empfang nehmen können.Aber die sagen sich, was geht mich das an 😈
      dieses Denken sollte auch bestraft werden ehrlich.

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    • Matthias Polzin via Facebook

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      Stimmt Claudia helfen kann man auch wenn mal das Handy zum telefonieren benutzt wozu es ja auch eigentlich da ist.

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    • Alisha Khouyi via Facebook

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      Ich denke auch mal wenn die das gleich gesehen hätten ,als Jugendlicher ist man erstmal wie gelähmt und man hat Angst auch dazwischen zu gehen als „Jugendlicher“ ich meine was können die an einem erwachsenen schon großartig entgegen bringen ?!
      Daher haben die auch erstmal versucht andere zur Hilfe zu holen !

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    • Alisha Khouyi via Facebook

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      Und die anderen echt feige !!!
      Aber so ist das leider heutzutage leider…der eine interessiert sich für den anderen nicht !
      Egoisten!!!

      Mal sehen wenn die in so einer Situation sind !

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    • Barbara Sahl via Facebook

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      Britta Wobser so war Gedankengang leider auch…

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    • Barbara Sahl via Facebook

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      Nun man kann das auch tot diskutieren aber ich zweifel immer noch an der Geschichte…

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      • Ellena

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        Ich kenne marie und lina und die beiden sind unfassbar tolle menschen es ist echt traurig daran zu zweifeln

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        • Redaktion Rundblick-Unna.de

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          Bitte nicht diese ganz einzelnen Zweifel überbewerten, liebe Ellena. Ich kenne die beiden Mädchen auch, auch die anderen, sie sind wunderbare junge Menschen.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Barbara Sahl , das ist sehr bedauerlich. In diesem Fall – ich bin ganz ehrlich – macht es mich persönlich wütend, da mir diese Jugendlichen seit 5 Jahren persönlich bekannt sind und ich weiß, was für herzensgute und aufrichtige junge Leute sie sind. Aber mein persönlicher Ärger ist mein persönliches Problem, nicht falsch verstehen. Schönen Abend.

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    • Lisa Bt via Facebook

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      Solche „Geschichten“ wie Sie es nennen werden vorher von jeder Zeitung bei der Polizei überprüft. Und in diesem Fall war es ganz sicherlich keine „Geschichte“ sondern leider bitterer Ernst. Der Mann ist erst durch sehr lauten Hilferufen und Geschrei von 3 der Mädchen weggelaufen und die anderen 2 Jugendlichen waren in einer sogenannten „Schockstarre“ was denke ich total normal und verständlich in so einer Situation ist mit der wirklich niemand rechnen konnte. Ich finde es wirklich traurig, dass anscheinend selbst in so einem Fall Jugendliche von einigen Erwachsenen nicht richtig Ernst genommen werden. Noch trauriger und enttäuschender ist jedoch die nicht vorhandene Zivilcourage von den Leuten, die zugeschaut haben. Es hätte ausgereicht einfach nur die Polizei anzurufen.

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    • Barbara Sahl via Facebook

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      Für mich hört sich das ganze recht unwirklich an. Was soll ich machen? Allen nach dem Schnabel reden? Liegt mir fern sorry. Verfolge Rundblick Unna immer sehr interessiert und bringe mich gerne ein aber bei dem Beitrag hört sich alles recht verworren an.

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    • Lina Talbi via Facebook

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      Ich finde es echt traurig, dass man sich heutzutage für alles rechtfertigen muss damit einem „geglaubt“ wird. Ich muss mich dafür nicht rechtfertigen, ich bin gerade mal 16 Jahre alt und habe unter diesem Vorfall psychisch wie körperlich sehr gelitten. Iher Anerkennung brauchen wir nicht, Danke. Schönen Abend

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    • Lisa Bt via Facebook

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      Da kann man ja wirklich „froh“ sein, dass es davon Videoaufnahmen gibt. Genauso ist es Lina Talbi👍

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    • Britta Wobser via Facebook

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      Lina Talbi, ich kenne 13 jährige Mädchen die die Situation besser gemeistert hätten. Mit 16! hab ich schon ganz andere Erfahrungen machen müssen. Traurig das Du mit deinen 16 Jahren noch nicht reifer bist. Sorry, schönen Tag noch .

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    • Marie strauch

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      Ich Bin eins der mädchen und es stimmt aufjedenfall das kannst du mir glauben ich finde es echt hart zu lesen das uns nicht geglaubt wird

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  • Barbara Sahl via Facebook

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    Hm was hat der Zeuge denn ausgesagt der die Kids gefragt hat was passiert ist? Hat sich keiner gemeldet der was beobachtet hat und hat keiner die Polizei wenigstens gerufen? Keiner der Kids ein Handy dabei gehabt? Hört sich für mich alles etwas seltsam an…… und das ganze um Mitternacht an einem Bahnhof. Wie jung waren alle…. 16?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Oberstufenschüler, ja. Im Bericht steht, dass alles rasend schnell ging. Im zug wurden Polizei und Eltern angerufen. Die Jugendlichen waren GESCHOCKT. Und sind es immer noch.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Und zur Dringlichkeit aus Sicht der Polizei steht auch Entsprechendes im Bericht.

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    • Claudia Adolf via Facebook

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      Sowas erfindet doch niemand :-( Traurig das die Medien darüber nicht berichten.Gut das ihr liebes Rundblick Unna Team das getan habt.Es wird immer schlimmer,und es gibt auch Menschen denen das Interessiert.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Der Soester Anzeiger berichtete, Claudia. leider stellte die Polizei – aus mir rätselthaften Gründen – diese angezeigte Straftat nicht öffentlich auf ihr Portal. Die Jugendlichen sprachen uns an mit der zaghaften Frage, ob wir das berichten können, damit es auch ein wenig über Soest hinaus bekannt wird. Sie sind so schockiert, da tut einem das Herz weh. Jugendliche, die bisher sehr optimistisch an das Gute geglaubt haben.

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  • Lisa Hauptmann via Facebook

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    Unfassbar! In was für einer Welt leben wir nur?!
    Ich wäre mit ziemlicher Sicherheit allein auch nicht direkt dazwischengegangen, aber ich hätte definitiv andere – überwiegend männliche Fahrgäste – aufmerksam gemacht, damit den armen Kindern geholfen wird und natürlich die Polizei gerufen. Unglaublich sowas. Ich hoffe, der Täter und die anderen Fahrgäste, die nicht geholfen haben, werden gefunden! 😡

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  • Axel Schrader via Facebook

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    Wenn man dem Angreifer auf die Fresse haut, muss man damit rechnen angezeigt zu werden….Viele Leute haben da keine Lust drauf

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  • Nadine Altongy via Facebook

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    Puuuhhh….Mir fehlen die Worte…

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  • Helmut Brune

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    Fassungslos!! Solche ein Vollidiot versetzt gleich eine ganze gruppe von Jugendlichen in einen Schock. Alkohol, Drogen, wer weiß was der genommen hat und der Wortlaut seiner Beschimpfungen erinnert an einen Deutschen mit Migrationshintergrund. Allerunterste Schublade. Ich wünsche den Schülern von Herzen alls Gute und hoffe, daß sie den Schock gut verabeiten.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Dieser Herr war ein Deutscher. Ganz offensichtlich mit deutschem Hintergrund, Helmut. Das haben alle Jugendlichen so eingeschätzt.

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      • fürst im widerstand

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        Was war an meinem entfernten Kommentar rechtlich nicht okay?

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        • Redaktion Rundblick-Unna.de

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          Er war spekulativ und Ihre Vermutung schlichterdings falsch, Fürst, und dieses Herumspekulieren nimmt hier gerade überhand. Bitte äußern Sie sich sachlich zum Thema, und dieses Thema war der Angriff auf Jugendliche und nichtvorhandene Zivilcourage des Umfelds. Gruß aus der Redaktion.

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          • fürst im widerstand

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            Es war nicht spekulativ, aufgrund von Teilen der Berichterstattung („Ich find´ deine Familie. Und dich! Und bring dich um, du Bitch!“, „Du hast meine Mutter beleidigt, du Hurensohn!!“, „Er macht ein drohendes Handzeichen: Kehle durchschneiden.“, „Weder die Kreispolizeibehörde noch die für Bahnhöfe und Züge zuständige Bundespolizei hat über diesen Angriff berichtet. „) anzumerken, daß es sich bei dem Täter auch um einen „Angehörigen einer Volksgruppe, die vor Fremdenfeindlichkeit geschützt werden muss und deswegen nicht genannt wird“ handeln könnte. Diese Anmerkung war und ist sogar, an berichtete Fakten angelehnt, fahndungsrelevant, da sie die Fahndung über einen möglichen deutschen Täter hinaus erweitert.

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            • Redaktion Rundblick-Unna.de

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              Wenn 5 Jugendliche klar von einem deutschen Täter sprechen, dann kann man diese Aussage auch einfach mal so stehen lassen, Fürst. Es ist auch müßig, ständig gebetsmühlenartig dasselbe Zitat zu wiederholen, das ein Dortmunder Polizeisprecher im vorigen Jahr im Zusammenhang mit Nationalitätennennung gebrauchte. Ich denke, dass die Nichtnennung der Herkunft durch die Großstadtpräsidien inzwischen hinreichend durchdiskutiert wurde. Die KPB Soest gehört im Übrigen NICHT zu den Präsidien, die sich regelmäßig dieser Sprachregelung bedienen. Dies final dazu.

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Abgesehen, daß der Vorfall an sich schon Abscheulich ist, so ist die Gleichgültigkeit der Mitreisenden mindestens genau so Schlimm. Sitzen da im Zug mit Stöpseln in den Ohren und sind nur mit sich selbst beschäftigt. Wenn es wirklich Kamerabilder aus dem Zug gibt, wo untätige Mitreisende zu erkennen sind, sollte man die anzeigen wegen unterlassener Hilfeleistung.

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  • Christian Je via Facebook

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    Ganz ehrlich, auf Erfahrungen begründet würde uch mich auch nicht einmischen. Da bekommt man noch eine Anzeige oder was drauf und ist dann noch der Dumme! Bedanken kann man sich dafür bei der Politik.

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  • Christiane Zenke via Facebook

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    Was verabscheuungswürdig. Einerseits die Tat und andererseits die Gleichgültigkeit…Aber glotzen und den eigenen Trieb der Sensationslust befriedigen. Sollen sich alle in Grund und Boden schämen und ich hoffe , dass sie auch die Leute wegen unterlassene Hilfeleistung dran kriegen

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  • Marc Weber via Facebook

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    Max E. LP

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  • mw 85

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    Alle Untätigen und der Täter sind hoffentlich angezeigt.

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  • Christina Boelke via Facebook

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    Lol mit ziemlicher Sicherheit ein Deutscher….Ein Junkie wahrscheinlich.

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  • Lina Talbi via Facebook

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    Leider fehlen mir die Worte, zu den Kommentaren, die diesen Fall als erfunden glauben.
    Jede Redaktion prüft solch eine Geschichte vorher bei der Polizei, ob sie denn auch wahr ist. Und das hat der soester Anzeiger sowie Rundblick Unna bestätigt.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Danke Lina – und gräm dich nicht wegen dieser Einzelmeinungen, ich bin sicher und das siehst du hier auch, dass der ganz, ganz überwiegende Teil der Leser dieses schlimme Erlebnis absolut glaubt und genau deshalb so schockiert und wütend ist.

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      • fürst im widerstand

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        Ich halte Zweifel an den Berichten der Jugendlichen für unangebracht, weil ich von einer unterdessen erfolgten polizeilichen Vernehmung der Jugendlichen ausgehe. In solchen Vernehmungen bei (mehreren) Jugendlichen würden Lügen voraussichtlich auffallen.

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  • Thomas Gragen via Facebook

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    Ich glaube ich muss in Zukunft öfter mal wieder mit dem Zug fahren😠👊

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  • Claudia Graul via Facebook

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    Diese Gleichgültigkeit ist echt schockierend

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  • Peter Daume

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    Man kann es nicht oft genug wiederholen. Wer zur Hilfe eilt und sich solchen Typen in den Weg stellt, muß dies (allein schon um sich selbst zu schützen) mit maximalem Einsatz von Durchsetzungsfähigkeit und Gewalt machen. Das führt ihn in Deutschland dann aber schnell selbst vor Gericht – im schlimmsten Fall noch mit Schuldspruch wegen „überzogener“ Gewaltanwenung etc. Mit den Aufzeichnungen wird man den Typen schon finden und eine Sache wird mit 100000%iger Sicherheit ans Licht kommen: 1. polizeibekannt, 2. wird nach Aufnahme der Personalien wieder freigelassen. Finden Sie den Fehler, und fragen sich warum niemand hilft.

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    • Stefanus Maxus via Facebook

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      Trotzdem könnte ich da nicht so einfach zugucken! Schändlich genug, das es reichlich fragwürdige Richter und Staatsanwälte in Deutschland gibt, die sich quasi zu Komplizen dieser Kriminellen machen, wenn sie die Opfer+Helfer kriminalisieren. Schliesslich haben die Ermessensspielräume, die ja auch zugunsten von Opfern und Helfern aber zulasten der Täter genutzt werden können und dürfen!

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      • Peter Daume

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        • Peter Daume

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          Vor dem Hintergrund solcher Richter ( die auch noch groß Karriere gemacht haben ), überlege ich mir genau vorher ob ich helfe oder nicht. Ich rufe immer die Polizei, bin dabei (aber hier in Berlin) die letzten 2 Male in der Warteschleife gelandet ( beim Notruf 110 ). Ansonsten gilt: wenn meine Familie, Freunde, etc. angegriffen werden – maximaler Einsatz / bei anderen rufe ich die Polizei, halte mich aber zurück.

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        • fürst im widerstand

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          Bin dem Link gefolgt. Erschütternd. Regt mich zum Nachdenken über meine grundsätzliche Hilfsbereitschaft an.

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  • Lydia Arnheim via Facebook

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    Unfassbar!!!

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