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Jürgen Banscherus hält "Kanzelrede"

Jürgen Banscherus hält die Kanzelrede an diesem Sonntag in der evangelischen Stadtkirche Unna. Foto: privat

Jürgen Banscherus hält die Kanzelrede an diesem Sonntag. Foto: privat

Literaten auf der Kanzel im Sonntagsgottesdienst, das hat in Unna Tradition! Seit Jahren setzen die  „Kanzelreden“ von Vertretern der schreibenden Zunft oder Akteuren des öffentlichen Lebens Akzente in der Diskussion gesellschaftlich relevanter Themen. Mal zur Reformation, zur Toleranz, zum Krimifestival „Mord am Hellweg“ oder wie in diesem Jahr zum Thema „Erinnerungskultur“. Am Sonntag, den 17. November 2013 bereichert der bekannte Wittener Autor Jürgen Banscherus den Gottesdienst in der ev. Stadtkirche und setzt sich intensiv mit dem Erinnern auseinander.

Vielfach ausgezeichneter Schriftsteller

Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller hat die Aufgabe übernommen, 75 Jahre nach der Reichsprogromnacht am 9. November 1938 und am Volkstrauertag – ein staatlicher Gedenktag für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft – sich dem schwierigen Thema „Erinnern, Vergessen und Trauern“ zu widmen. Im Chorgang der Stadtkirche ist zusätzlich das Ausstellungsprojekt „Leben wollt‘ ich“ der verstorbenen Unnaer Künstlerin Sonja Weis, zu sehen. Die eindrucksvolle Portraitreihe erinnert an das Leid aller Verfolgten im Nationalsozialismus und kann im Anschluss an den Gottesdienst besichtigt werden.

Nach dem Gottesdienst besteht wie immer die Möglichkeit zu Gespräch und Austausch mit Jürgen Banscherus bei einer Tasse Kaffee im Martin Luther-Haus.

Beginn des Gottesdienstes ist um 11 Uhr, der Eintritt ist natürlich frei.

Die Veranstaltungsreihe wird von den Kulturbetrieben Unna in Kooperation mit der offenen Stadtkirche Unna organisiert und durchgeführt.

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